Jugendstiljahr Wiesbaden

2019/20

29 Jun

Kurhaus Wiesbaden, Muschelsaal. Foto: Stephan Richter

Jugendstiljahr Wiesbaden 2019/2020

Dank der Schenkung der bedeutendsten deutschen Privatsammlung des Jugendstils und Symbolismus durch Ferdinand Wolfgang Neess befindet sich das Landesmuseum Wiesbaden mit einem Schlag auf einer Höhe mit den führenden Museen des Jugendstils in Europa. Gemeinsam mit Darmstadt und Bad Nauheim bereichert Wiesbaden zukünftig die Landkarte des Jugendstils in Hessen und in Europa. Anlass und Grund genug, um in Wiesbaden das Jahr des Jugendstils aus­zurufen und zu fragen, wieviel Jugendstil fand und findet sich in unserer Stadt. Gelebt für und vom Kaiser war Wiesbaden um 1900 sicherlich nicht die Stadt, die man mit diesem neuen Kunststil in Verbindungen bringen konnte.

Nun ist es an der Zeit diesen Mythos zu hinterfragen. Um die Jahrhundertwende befand sich Wiesbaden als Weltkurstadt in voller Blüte und war durchaus offen für die zeitgleichen Künstler des Jugendstils und des Art Nouveau, die in Europa mit neuen und verspielten Formen, Motiven, Klängen und Tänzen den Aufbruch in ein neues Jahrhundert wagten. Knapp 100 Jahre später greifen Wiesbadener Institutionen die Idee dieser fast zwei Jahrzehnte anhaltenden Epoche auf und bieten mit vielfältigen Veranstaltungen Einblicke in diese vom Aufbruch geprägte Zeit.

Die Epoche

Der Jugendstil ein internationales Phänomen an der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert. Ausgehend von Großbritannien als Arts and Crafts movement, in Frankreich und Belgien bekannt als Art Nouveau, in Wien als Secessionsstil und in Spanien als Modernismo ist er als gesamteuropäische Bewegung zu verstehen. Der Jugendstil forderte eine ihrer eigenen Zeit angemessene Kunst und wollte sich nicht länger an vorangegangenen Stilen und Strömungen ausrichten. Der Schriftzug an der Fassade des Wiener Secessionsgebäudes bringt diesen Imperativ in goldenen Lettern auf den Punkt: „Der Zeit ihre Kunst – Der Kunst ihre Freiheit“. Geboren aus der Dynamik der Natur und der Kraft der Jugend, wurden dem Formenvokabular der Natur schwungvolle, elegante Linien entlehnt, die als Coup de Fouet (Peitschenschlag) stilprägend wurden. Neben der äußerlichen Erscheinung von Fauna und Flora studierten die Künstler intensiv naturwissenschaftliche Traktate ihrer Zeit, um die in der Natur wirkenden Gesetze von Wachstum und Verwandlung selbst zum Thema ihrer Werke zu machen. Die Kunst der Jahrhundertwende griff aber auch die Schattenseiten des Daseins in Form des Symbolismus mit einer abgründigen Ästhetik des Verfalls, des Mythischen und Rätselhaften auf.

Jugendstil in Wiesbaden

Wiesbaden trägt den Ruf als „Stadt des Historismus“ – trotzdem hinterließ die neue Kunstrichtung ihre Spuren im Stadtbild. Der Jugendstil fällt zusammen mit Wiesbadens goldenen Jahren als „Weltkurbad“ zu Ende des 19. Jahrhunderts. Besonders die das Stadtbild prägende, skulptural verzierte Architektur und die überall anzutreffende florale Bauornamentik bezeugen den Einfluss des Jugendstil auf die Weltkurstadt. Bedeutende Bauten des Jugendstils sind Krematorium, Palasthotel, Kurhaus, Kaiser-Friedrich-Wilhelm Therme, Gebäude des Wiesbadener Kuriers, das Weiße Haus in der Bingertstraße und viele weitere Orte, die es zu entdecken gilt.

Programm

Feiern Sie das Jugendstiljahr Wiesbaden 2019–2020 mit uns und entdecken Sie Wiesbaden von einer neuen Seite. Von den bildenden Künsten über Theateraufführungen, Filmreihen und Konzerte bis hin zu thematischen Stadtführungen erwartet Sie ein vielfältiges Rahmenprogramm. 

Programmheft (Download PDF)

Kalender

Feb 20

Do 27
19:00 —21:00
Stadt­ar­chiv Wies­ba­den

Der Werk­bund­streit 1914 – Archi­tek­tur zwischen Kunst und Indus­trie

Vortrag
Foto: Stadtarchiv Wiesbaden

Zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts war die Archi­tek­tur geprägt von der Suche nach neuen, indi­vi­du­el­len Formen und Ausdrucks­mit­teln. Indus­tria­li­sie­rung und Massen­pro­duk­tion boten hier­für neue Möglich­kei­ten. Ein beson­de­res Ereig­nis macht diese stilis­ti­sche Band­breite an einem Ort sicht- und spür­bar: Anläss­lich der Werk­bund­aus­stel­lung in Köln 1914 kam es unter den Mitglie­dern des Deut­schen Werk­bun­des zum Eklat, der eine Grund­satz­de­batte über die Zukunft der Archi­tek­tur auslöste. Der Vortrag beleuch­tet die Hinter­gründe des Streits um die Wort­füh­rer Henry van de Velde und Hermann Muthe­sius und stellt den Werk­bund anhand namhaf­ter Archi­tek­ten sowie ausge­wähl­ter Bauten der Werk­bund­aus­stel­lung 1914 vor.

Veran­stal­tungs­ort:
Stadt­ar­chiv Wies­ba­den
Im Rad 42
65197 Wies­ba­den

Vortrag mit Dr. Nina Sonn­tag
Fr 28
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine  sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein Klein­dar­stel­ler  brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2.   Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat…

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung…Al­ler­dings ein bischen anders als erwar­tet.

Dabei schlüp­fen 2 Schau­spie­ler in zahl­rei­che Rollen, rezi­tie­ren Rilke, Dehmel oder Oscar Wilde, spie­len Szenen aus „Pel­leas und Meli­sande“ „Elek­tra“ und „Salomé“, verwech­seln Richard Strauss mit Johann Strauß, singen Schla­ger von Robert Stolz bis Namika und liefern sich dabei noch einen boule­vardes­ken Schlagab­tausch.

Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de
Sa 29
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine  sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein Klein­dar­stel­ler  brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2.   Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat…

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung…Al­ler­dings ein bischen anders als erwar­tet.

Dabei schlüp­fen 2 Schau­spie­ler in zahl­rei­che Rollen, rezi­tie­ren Rilke, Dehmel oder Oscar Wilde, spie­len Szenen aus „Pel­leas und Meli­sande“ „Elek­tra“ und „Salomé“, verwech­seln Richard Strauss mit Johann Strauß, singen Schla­ger von Robert Stolz bis Namika und liefern sich dabei noch einen boule­vardes­ken Schlagab­tausch.

Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de

Mär 20

Di 03
19:00
sam – Stadt­mu­seum am Markt

Ludwig Hohl­wein aus Wies­ba­den – Star­de­si­gner des Jugend­stils

Vortrag
Hans-Georg Böcher© wiesbaden.de / Foto: Anne Ackermann

Am Diens­tag, 3. März, hält Hans-Georg Böcher um 19 Uhr im Markt­kel­ler einen Vortrag über den Künst­ler Hohl­wein.

Zum Werde­gang des Künst­lers, seinem Leben und seinem Stil wird Hans-Georg Böcher berich­ten. Er studierte Kunst­ge­schichte, Philo­so­phie und Deut­sche Volks­kunde an den Univer­si­tä­ten Mainz und Wien. Seit 1997 ist er Direk­tor des einzig­ar­ti­gen Deut­schen Verpa­ckungs-Muse­ums in Heidel­berg.

sam – Stadt­mu­seum am Markt
Markt­platz
65183 Wies­ba­den

Ab 18 Uhr können Besu­che­rin­nen und Besu­cher die Sonderaus­stel­lung besich­tig­ten. Eintritt sechs, ermä­ßigt vier Euro.
Do 05
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Abge­sagt: Premiere – Rosen­duft mit Terpen­tin: Hans und Claire Chris­tian­sen – Eine biogra­phi­sches Thea­ter­stück

Thea­ter­stücke
Foto: Alexa Sommer

Die Auffüh­rung Rosen­duft mit Terpen­tin musste aus gesund­heit­li­chen Grün­den abge­sagt werden. 
Das Freie Thea­ter Wies­ba­den führt anläss­lich des Jugend­stil­jahrs

„Der Fächer einer braven Frau“  
– Insze­nie­rung anläss­lich des Jugend­stil­jah­res 2019/2020 Wies­ba­den –
Frei nach Oscar Wilde

auf. Die Termine finden Sie online.

   
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Premiere – „Der Fächer einer braven Frau“ – Frei nach Oscar Wilde

Thea­ter­stücke
Foto: Freies Theater Wiesbaden

Die skan­dal­um­wit­terte Helena von Gers­dorf kehrt nach Wies­ba­den zurück, in welchem sie 20 Jahre zuvor Mann und Kind verlas­sen hat und von der Gesell­schaft ausge­sto­ßen wurde. So nutzt sie nun unge­niert die Gele­gen­heit durch das Ehepaar von Winter­thal wieder in die Gesell­schaft einge­führt zu werden. Die junge Baro­nin von Winter­thal befürch­tet aber schnell, dass ihr Mann mit Helena ein Verhält­nis hat und so weigert sie sich, diese extro­ver­tierte Frau zu ihrer Geburts­tags­feier zu empfan­gen – mit wenig Erfolg. Aus Trotz beginnt sie ein Verhält­nis mit Graf Liebin­gen.
Doch die Dinge sind nicht, wie sie schei­nen. Über der Fami­lie von Winter­thal schwebt ein Geheim­nis, mit dem Helena den braven Baron erpresst. Unver­se­hens kommt eine Lawine von Ereig­nis­sen ins Rollen und so verstri­cken sich Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Ausflüchte zu einem schier unent­wirr­ba­ren Knoten.

Anläss­lich des Wies­ba­de­ner Jugend­stil­jah­res 2019/2020 insze­niert das Ensem­ble des „Freien Thea­ters Wies­ba­den“ frei nach Oscar Wilde diese turbu­lente, bissige und urko­mi­sche Geschichte.

Es spie­len: Barbara Haker, Rebecca Schmie­der, Pascal Fey, Andreas Schlicht u.v.m.
Text: Barbara Haker
Regie: Jan-Markus Dieck­mann

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

Einlass ab 19 Uhr Erwach­sene: 19 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren /Abend­kasse 20 € Ermä­ßig­ter Eintritt: 14 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren nach entspre­chen­dem Nach­weis für Rent­ner, Studen­ten, Schü­ler, Perso­nen mit Beein­träch­ti­gun­gen / Abend­kasse 15 € über www.frei­es­thea­ter­wies­ba­den.de oder an allen bekann­ten Vorver­kaufs­stel­len
   
20:00
Panakus­tika Konzerte für Quer­hö­rer

Jugend­stil | Alltag

Konzert

 

Anläss­lich des Wies­ba­de­ner Jugend­stil­jah­res spannt Panakus­tika 2019/20 Bezie­hun­gen zwischen musi­ka­li­scher Avant­garde und dem Jugend­stil. Neben Freun­den expe­ri­men­tel­ler Klänge kommen in dieser Saison vor allem Lieb­ha­ber*in­nen feiner Kammer­mu­sik auf ihre Kosten.

Am 5. März geht es um die Durch­drin­gung von Kunst und Alltag – zentrale Forde­rung des Jugend­stils und spätes­tens seit John Cage selbst­ver­ständ­li­che Denk­weise der musi­ka­li­schen Neuzeit. Cages sanfte musi­ka­li­sche Frage „What about the noise of crump­ling paper?“ aus dem Jahr 1985 verbin­det das Bläser­quin­tett Blatt­werk mit Robert Torches ebenso zartem, kind­lich verspiel­tem Live-Remix der „Six épigra­phes anti­ques“ von Claude Debus­sys aus dem Jahr 1901. Arturo Corra­les hinge­gen entzau­bert in seinem elek­tro­akus­ti­schen „Mas­siv“ die Welt der Alltags­flos­keln in einem brachia­len Fight­club-Szena­rio.

Museum Wies­ba­den
Fried­rich Ebert Allee 2
65185 Wies­ba­den

Veran­stal­ter: Koope­ra­tive New Jazz e.V. / ARTist Tickets: 2– 20 € nach freiem Ermes­sen an der Abend­kasse
Fr 06
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

„Der Fächer einer braven Frau“ – Frei nach Oscar Wilde

Thea­ter­stücke
Foto: Freies Theater Wiesbaden

Die skan­dal­um­wit­terte Helena von Gers­dorf kehrt nach Wies­ba­den zurück, in welchem sie 20 Jahre zuvor Mann und Kind verlas­sen hat und von der Gesell­schaft ausge­sto­ßen wurde. So nutzt sie nun unge­niert die Gele­gen­heit durch das Ehepaar von Winter­thal wieder in die Gesell­schaft einge­führt zu werden. Die junge Baro­nin von Winter­thal befürch­tet aber schnell, dass ihr Mann mit Helena ein Verhält­nis hat und so weigert sie sich, diese extro­ver­tierte Frau zu ihrer Geburts­tags­feier zu empfan­gen – mit wenig Erfolg. Aus Trotz beginnt sie ein Verhält­nis mit Graf Liebin­gen.
Doch die Dinge sind nicht, wie sie schei­nen. Über der Fami­lie von Winter­thal schwebt ein Geheim­nis, mit dem Helena den braven Baron erpresst. Unver­se­hens kommt eine Lawine von Ereig­nis­sen ins Rollen und so verstri­cken sich Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Ausflüchte zu einem schier unent­wirr­ba­ren Knoten.

Anläss­lich des Wies­ba­de­ner Jugend­stil­jah­res 2019/2020 insze­niert das Ensem­ble des „Freien Thea­ters Wies­ba­den“ frei nach Oscar Wilde diese turbu­lente, bissige und urko­mi­sche Geschichte.

Es spie­len: Barbara Haker, Rebecca Schmie­der, Pascal Fey, Andreas Schlicht u.v.m.
Text: Barbara Haker
Regie: Jan-Markus Dieck­mann

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

Einlass ab 19 Uhr Erwach­sene: 19 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren /Abend­kasse 20 € Ermä­ßig­ter Eintritt: 14 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren nach entspre­chen­dem Nach­weis für Rent­ner, Studen­ten, Schü­ler, Perso­nen mit Beein­träch­ti­gun­gen / Abend­kasse 15 € über www.frei­es­thea­ter­wies­ba­den.de oder an allen bekann­ten Vorver­kaufs­stel­len
   
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Abge­sagt: Rosen­duft mit Terpen­tin: Hans und Claire Chris­tian­sen – Eine biogra­phi­sches Thea­ter­stück

Thea­ter­stücke
Foto: Alexa Sommer

Die Auffüh­rung Rosen­duft mit Terpen­tin musste aus gesund­heit­li­chen Grün­den abge­sagt werden. 
Das Freie Thea­ter Wies­ba­den führt anläss­lich des Jugend­stil­jahrs

„Der Fächer einer braven Frau“  
– Insze­nie­rung anläss­lich des Jugend­stil­jah­res 2019/2020 Wies­ba­den –
Frei nach Oscar Wilde

auf. Die Termine finden Sie online.

Sa 07
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

„Der Fächer einer braven Frau“ – Frei nach Oscar Wilde

Thea­ter­stücke
Foto: Freies Theater Wiesbaden

Die skan­dal­um­wit­terte Helena von Gers­dorf kehrt nach Wies­ba­den zurück, in welchem sie 20 Jahre zuvor Mann und Kind verlas­sen hat und von der Gesell­schaft ausge­sto­ßen wurde. So nutzt sie nun unge­niert die Gele­gen­heit durch das Ehepaar von Winter­thal wieder in die Gesell­schaft einge­führt zu werden. Die junge Baro­nin von Winter­thal befürch­tet aber schnell, dass ihr Mann mit Helena ein Verhält­nis hat und so weigert sie sich, diese extro­ver­tierte Frau zu ihrer Geburts­tags­feier zu empfan­gen – mit wenig Erfolg. Aus Trotz beginnt sie ein Verhält­nis mit Graf Liebin­gen.
Doch die Dinge sind nicht, wie sie schei­nen. Über der Fami­lie von Winter­thal schwebt ein Geheim­nis, mit dem Helena den braven Baron erpresst. Unver­se­hens kommt eine Lawine von Ereig­nis­sen ins Rollen und so verstri­cken sich Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Ausflüchte zu einem schier unent­wirr­ba­ren Knoten.

Anläss­lich des Wies­ba­de­ner Jugend­stil­jah­res 2019/2020 insze­niert das Ensem­ble des „Freien Thea­ters Wies­ba­den“ frei nach Oscar Wilde diese turbu­lente, bissige und urko­mi­sche Geschichte.

Es spie­len: Barbara Haker, Rebecca Schmie­der, Pascal Fey, Andreas Schlicht u.v.m.
Text: Barbara Haker
Regie: Jan-Markus Dieck­mann

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

Einlass ab 19 Uhr Erwach­sene: 19 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren /Abend­kasse 20 € Ermä­ßig­ter Eintritt: 14 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren nach entspre­chen­dem Nach­weis für Rent­ner, Studen­ten, Schü­ler, Perso­nen mit Beein­träch­ti­gun­gen / Abend­kasse 15 € über www.frei­es­thea­ter­wies­ba­den.de oder an allen bekann­ten Vorver­kaufs­stel­len
   
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Abge­sagt: Rosen­duft mit Terpen­tin: Hans und Claire Chris­tian­sen – Eine biogra­phi­sches Thea­ter­stück

Thea­ter­stücke
Foto: Alexa Sommer

Die Auffüh­rung Rosen­duft mit Terpen­tin musste aus gesund­heit­li­chen Grün­den abge­sagt werden. 
Das Freie Thea­ter Wies­ba­den führt anläss­lich des Jugend­stil­jahrs

„Der Fächer einer braven Frau“  
– Insze­nie­rung anläss­lich des Jugend­stil­jah­res 2019/2020 Wies­ba­den –
Frei nach Oscar Wilde

auf. Die Termine finden Sie online.

So 08
14:00
sam – Stadt­mu­seum am Markt

Öffent­li­che Führung durch die Sonderaus­stel­lung „Stadt-Jugend-Stil – Lebens­re­form in Wies­ba­den“

Führung
Abb. aus: Der Zukunftsstaat. Staatseinrichtung im Jahre 2000. Neue Weltanschauung. Jedermann wird ein glückliches Leben gesichert. Leipzig, F. E. Bilz Verlag, (1904)

Wer heute an Lebens­re­form denkt, denkt unwei­ger­lich an Zimt­lat­schen, Reform­haus und Kneipp-Kuren. Stimmt dieses Bild? Wir gehen auf Spuren­su­che zu den Anfän­gen am Ende des 19. Jahr­hun­derts in Wies­ba­den. Was genau waren die verschie­de­nen Lebens­re­form-Strö­mun­gen? Wie gingen die Zeit­ge­nos­sen mit den rasan­ten Verän­de­run­gen in der Umwelt, der Arbeits­welt, in Kunst und Tradi­tion um? Die neue Auss­tel­lung gibt uns Antwor­ten auf diese Fragen.


sam – Stadt­mu­seum am Markt
Markt­platz
65183 Wies­ba­den

Für die Führung ist der Eintritts­preis plus drei Euro zu entrich­ten. Um Anmel­dung vorab wird gebe­ten an info@­stif­tung-stadt­mu­seum-wies­ba­den.de.
Sa 14
09:00
Wies­ba­den Marke­ting / Tourist Infor­ma­tion

Die Kaiser-Fried­rich-Therme und Wies­ba­dens heiße Quel­len

Führun­gen

Ein Juwel des späten Jugend­stils. Wert­volle Kera­mi­ken und Fres­ken schmücken die Therme.

Wies­­ba­­den – Stadt des Histo­ris­mus
Wies­­ba­­dens Aufstieg im 19. Jahr­hun­­dert war etwas Beson­­de­res und Einma­­li­­ges, Wies­­ba­­den
reihte sich mit seiner Gesell­­schafts­­kur in die großen Euro­päi­­schen Kur- und Mode­­bä­­der ein.
Das Stadt­­­bild der Welt­­kur­­stadt des 19. Jahr­hun­­derts ist geprägt vom Histo­ris­mus. Mit den
ange­­bo­te­­nen Führun­­gen spüren wir der Baukunst dieser Epoche nach und erle­­ben wie
Gebäude, die untrenn­­bar mit der Wies­­ba­­de­­ner Stadt­­­ge­­schichte verbun­­den sind, sich ihre
heutige Nutzung für die Gesell­­schaft und deren Anfor­­de­run­­gen auf wunder­­bare Weise
erhal­ten haben.

Tourist Infor­­ma­tion
Mark­t­­platz 1
65185 Wies­­ba­­den

Treff­punkt: Eingang Kaiser-Fried­rich-Therme. Tickets: 9,50 pro Person. Alle ange­bo­te­nen Führun­gen können auf Wunsch auch für Grup­pen gebucht werden. Weitere Termine werden jeweils kurz­fris­tig bekannt­ge­ge­ben.
   
14:00 —16:00
Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule

Objek­tive Werk­ana­lyse – Jugend­stil­jahr Wies­ba­den 2019/20

Semi­nare und Work­shops

Anläss­lich des Jugend­stil­jahrs Wies­ba­den 2019/20 stehen Werke des Jugend­stils auf dem metho­di­schen Sezier­tisch. Im Zuge von ausführ­li­chen Werk­ana­ly­sen werden nicht nur die Werke selbst analy­siert, sondern zugleich die metho­di­schen Anfor­de­run­gen unter­brei­tet und disku­tiert. Die Methode der objek­ti­ven Werk­ana­lyse kulti­viert den struk­tu­rel­len Blick auf die Sache und schult den Betrach­ter letzt­lich nicht nur in der sach­hal­ti­gen Rezep­tion von Kunst­wer­ken.

 Art der Veran­stal­tung: Semi­nar

Termin/e:
Sa, 14.03.2020, 14:00 – 16:00 Uhr
Sa, 16.05.2020, 14:00 – 16:00 Uhr

Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule
Fried­rich­str. 7
65185 Wies­ba­den

Teil­neh­mer­ge­bühr: 20,- Euro, Kontakt: Tel.: 0611/598687 oder info@w-f-k.de
So 22
17:00
Hinter­hof-Palazzo

Jugend­stil in Wien. Musik und Lite­ra­tur

Konzert und Lesung

Jugend­stil in Wien
Musik und Lite­ra­tur

Kompo­si­tio­nen von Alma Mahler, Alex­an­der Zerlinsky, Gustav Mahler, Anton von Webern, Arnold Schön­berg sowie Lite­ra­tur von Schrift­stel­lern wie z.B. Artur Schnitz­ler, Hermann Bahr, Egon Frie­dell.

Mary Lou ulli­van-Delcroix, Gesang
Sigrid Jennes-Müller, Klavier
Gabriele Regens­bur­ger, Lesung

Veran­stal­tungs­ort

Hinter­hof-Palazzo
Walram­str. 35 
65183 Wies­ba­den

Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.hinter­hof-palazzo.de
Do 26
20:00
Panakus­tika Konzerte für Quer­hö­rer

Jugend­stil | Aufbruch

Konzert

 

Anläss­lich des Wies­ba­de­ner Jugend­stil­jah­res spannt Panakus­tika 2019/20 Bezie­hun­gen zwischen musi­ka­li­scher Avant­garde und dem Jugend­stil. Neben Freun­den expe­ri­men­tel­ler Klänge kommen in dieser Saison vor allem Lieb­ha­ber*in­nen feiner Kammer­mu­sik auf ihre Kosten.

Den Aufbruch in die Moderne thema­ti­siert das Konzert von PRÆSENZ am 26. März. Musik aus der Zeit zwischen 1906 und 1914: Arnold Schön­bergs Kammer­sym­pho­nie op. 9, über­bor­dend, dicht, komplex, ausufernd, rasend virtuos – der Wahn­sinn ist nicht mehr zu über­tref­fen. Als Ausweg bleibt nur der Bruch mit den alten Para­dig­men und die Hinwen­dung zu einer radi­ka­len, inni­gen Schlicht­heit. Als fremde Perlen einge­floch­ten ins Programm sind zwei Werke der New York School des ausge­hen­den 20. Jahr­hun­derts: aber­mals geht es um Über­rei­zung und naive, schlichte Schön­heit: David Langs „Sweet Air“ – Lach­gas für Quer­hö­rer.

Museum Wies­ba­den
Fried­rich Ebert Allee 2
65185 Wies­ba­den

Veran­stal­ter: Koope­ra­tive New Jazz e.V. / ARTist Tickets: 2– 20 € nach freiem Ermes­sen an der Abend­kasse
Sa 28
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine  sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein Klein­dar­stel­ler  brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2.   Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat…

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung…Al­ler­dings ein bischen anders als erwar­tet.

Dabei schlüp­fen 2 Schau­spie­ler in zahl­rei­che Rollen, rezi­tie­ren Rilke, Dehmel oder Oscar Wilde, spie­len Szenen aus „Pel­leas und Meli­sande“ „Elek­tra“ und „Salomé“, verwech­seln Richard Strauss mit Johann Strauß, singen Schla­ger von Robert Stolz bis Namika und liefern sich dabei noch einen boule­vardes­ken Schlagab­tausch.

Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de
So 29
11:00
sam – Stadt­mu­seum am Markt

Finis­sage mit Water Music – Water Solu­ti­ons

Musik und Vortrag
Water Music mit Sascha Reckert© wiesbaden.de / Foto: Sascha Reckert

Zur Finis­sage am 29. März um 11 Uhr spielt Sascha Reckert mit Wasser auf Glas­in­stru­men­ten und spricht über Wasser­pro­jekte in Afrika.

Sascha Reckert ist seit 1986 Spezia­list für Musik­in­stru­mente aus Glas und spielt diese welt­weit in Konzer­ten und Opern­auf­füh­run­gen. Er konzer­tiert mit namhaf­ten Orche­s­tern wie den Berli­ner Phil­har­mo­ni­kern, den Wiener Phil­har­mo­ni­kern und spielt als Solist an inter­na­tio­na­len Opern­häu­sern (u.a. London Covent Garden, Paris Opéra Natio­nal, La Scala Mailand, Oper Tokyo, Sempe­ro­per Dres­den, Baye­ri­sches Staats­o­per München, Mari­insky Thea­ter St. Peters­burg) und ist auf einer Viel­zahl Aufnah­men, sowie Radio- und Fern­seh­mit­schnit­ten vertre­ten (zum Beispiel mit Anna Netrebko, Nata­lie Dessay und Diana Damrau).

In seiner Tätig­keit als Instru­men­ten­bauer rekon­stru­iert Sascha Reckert histo­ri­sche Glas­har­mo­ni­kas und entwi­ckelt moderne Instru­mente wie das Verro­phon, ein Instru­ment aus senk­recht stehen­den Glas­röh­ren. Als Herstel­ler belie­fert er welt­weit profes­sio­nelle Glas­in­stru­men­ta­lis­ten.

Des Weite­ren ist Sascha Reckert seit mehre­ren Jahren an der Entwick­lung inno­va­ti­ver Trink­was­ser­sys­teme und Wasser­fil­ter betei­ligt und setzt sich für saube­res Trink­was­ser welt­weit ein.

sam – Stadt­mu­seum am Markt
Markt­platz
65183 Wies­ba­den

   
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine  sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein Klein­dar­stel­ler  brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2.   Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat…

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung…Al­ler­dings ein bischen anders als erwar­tet.

Dabei schlüp­fen 2 Schau­spie­ler in zahl­rei­che Rollen, rezi­tie­ren Rilke, Dehmel oder Oscar Wilde, spie­len Szenen aus „Pel­leas und Meli­sande“ „Elek­tra“ und „Salomé“, verwech­seln Richard Strauss mit Johann Strauß, singen Schla­ger von Robert Stolz bis Namika und liefern sich dabei noch einen boule­vardes­ken Schlagab­tausch.


Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de
Di 31
18:00
Cali­gari FilmBühne

RHEINSBERG

Film

Kurt Hoff­manns Verfil­mung der gleich­na­mi­gen Tucholsky-Novelle spielt im Berlin der 1910er Jahre: Der aufstre­bende Redak­teur Wolf lernt durch einen Zufall Claire kennen. Beide sind vonein­an­der ange­zo­gen, sich aber dennoch über ihre Gefühle nicht ganz im Klaren. Ein gemein­sa­mer Urlaub in Rheins­berg soll beide ihrer Empfin­dun­gen versi­chern. Als Tucholsky „Rheins­berg“ schrieb war er 22 Jahre alt, die Belle Epoque neigte sich ihrem Ende zu. Im Zimmer von Claire in der elter­li­chen Wohnung umgibt uns Jugend­stil-Atmo­sphäre, alles ist origi­nal aus der Zeit mit allen Stil-Orna­men­ten, nichts ist „nach­emp­fun­den“. Regis­seur Kurt Hoff­mann legt Wert darauf, dass alles haar­ge­nau „stimmt“. Es war nicht leicht, ein stil­rei­nes Zimmer aus fein-bürger­li­chem Milieu von Anno 1912 heran­zu­schaf­fen, man fand es schließ­lich bei einer Berli­ner Fami­lie, die es zur Verfü­gung stellte.

Veran­stal­tungs­ort:
Cali­gari FilmBühne
Markt­platz 9 
65183 Wies­ba­den

 

BRD 1967, 88 Min., FSK: ab 12
Regie: Kurt Hoff­mann
Buch: Herbert Reine­cker nach einer Erzäh­lung von Kurt Tucholsky
Kamera: Richard Angst
Musik: Hans-Martin Majew­ski
Mit: Corne­lia Froboess, Chris­tian Wolff, Werner Hinz, Ehmi Bessel

Cali­gari FilmBühne Wies­ba­den Veran­stal­ter: DFF – Deut­sches Film­in­sti­tut & Film­mu­seum Weitere Infor­ma­tio­nen online unter: https://www.dff.film/kino/

Apr 20

Do 09
19:30 —21:30
Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den

Elek­tra- Oper von Richard Strauss (Premiere der Wieder­auf­nahme)

Konzerte und Opern
Richard Strauss (1864 – 1949)
Tragö­die in einem Akt
In deut­scher Spra­che. Mit Über­ti­teln.
Libretto: Hugo von Hofmanns­thal, nach der Tragö­die von Sopho­kles
Urauf­füh­rung: 1909 in Dres­den
Musi­ka­li­sche Leitung: Marius Stieg­horst
Insze­nie­rung: Magda­lena Wein­gut

Veran­­stal­tun­­gen des Hessi­­schen Staats­­­thea­ters Wies­­ba­­den zu „Jugen­d­­stil in Wies­­ba­­den“

 Mit Opern­pre­­mie­ren und Konzer­ten wendet sich das Hessi­­sche Staats­­­thea­ter den Themen des Jugen­d­­stil zu: der Ambi­va­lenz zwischen Hell und Dunkel, der jugend­­­li­chen Ener­­gie einer­­seits und der Vergäng­­lich­keit ande­­rer­­seits und der Vorliebe für das Mittel­al­ter (man denke an das Bild der „lie­­gen­­den Isolde“ aus der Schen­­kung Neess, das mit Richard Wagners „Tris­tan und Isolde“ in Dialog tritt). Im Konzert wird ein Kompo­­si­ti­­ons­wet­t­­be­werb der Stadt Wies­­ba­­den für zeit­­ge­nös­­si­­sche Musik ausge­lobt: Das Hessi­­sche Staats­­or­che­s­ter präsen­tiert drei prämi­erte Urauf­­füh­run­­gen zu Themen des Jugen­d­­stil. Zudem entschei­­den die Wies­­ba­­de­­ner selbst über einen Publi­­kums­­­preis im letz­ten Konzert der Saison, mit dem zugleich der Abschluss des Jugen­d­­stil­jahrs in Wies­­ba­­den gefei­ert wird.

Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den, Großes Haus
Chris­tian-Zais-Straße 3
65189 Wies­ba­den

Weitere Infor­ma­tio­nen, Termine und Tickets unter www.staats­thea­ter-wies­ba­den.de
Fr 17
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

„Der Fächer einer braven Frau“ – Frei nach Oscar Wilde

Thea­ter­stücke
Foto: Freies Theater Wiesbaden

Die skan­dal­um­wit­terte Helena von Gers­dorf kehrt nach Wies­ba­den zurück, in welchem sie 20 Jahre zuvor Mann und Kind verlas­sen hat und von der Gesell­schaft ausge­sto­ßen wurde. So nutzt sie nun unge­niert die Gele­gen­heit durch das Ehepaar von Winter­thal wieder in die Gesell­schaft einge­führt zu werden. Die junge Baro­nin von Winter­thal befürch­tet aber schnell, dass ihr Mann mit Helena ein Verhält­nis hat und so weigert sie sich, diese extro­ver­tierte Frau zu ihrer Geburts­tags­feier zu empfan­gen – mit wenig Erfolg. Aus Trotz beginnt sie ein Verhält­nis mit Graf Liebin­gen.
Doch die Dinge sind nicht, wie sie schei­nen. Über der Fami­lie von Winter­thal schwebt ein Geheim­nis, mit dem Helena den braven Baron erpresst. Unver­se­hens kommt eine Lawine von Ereig­nis­sen ins Rollen und so verstri­cken sich Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Ausflüchte zu einem schier unent­wirr­ba­ren Knoten.

Anläss­lich des Wies­ba­de­ner Jugend­stil­jah­res 2019/2020 insze­niert das Ensem­ble des „Freien Thea­ters Wies­ba­den“ frei nach Oscar Wilde diese turbu­lente, bissige und urko­mi­sche Geschichte.

Es spie­len: Barbara Haker, Rebecca Schmie­der, Pascal Fey, Andreas Schlicht u.v.m.
Text: Barbara Haker
Regie: Jan-Markus Dieck­mann

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

Einlass ab 19 Uhr Erwach­sene: 19 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren /Abend­kasse 20 € Ermä­ßig­ter Eintritt: 14 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren nach entspre­chen­dem Nach­weis für Rent­ner, Studen­ten, Schü­ler, Perso­nen mit Beein­träch­ti­gun­gen / Abend­kasse 15 € über www.frei­es­thea­ter­wies­ba­den.de oder an allen bekann­ten Vorver­kaufs­stel­len
   
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Abge­sagt: Rosen­duft mit Terpen­tin: Hans und Claire Chris­tian­sen – Eine biogra­phi­sches Thea­ter­stück

Thea­ter­stücke
Foto: Alexa Sommer

Die Auffüh­rung Rosen­duft mit Terpen­tin musste aus gesund­heit­li­chen Grün­den abge­sagt werden. 
Das Freie Thea­ter Wies­ba­den führt anläss­lich des Jugend­stil­jahrs

„Der Fächer einer braven Frau“  
– Insze­nie­rung anläss­lich des Jugend­stil­jah­res 2019/2020 Wies­ba­den –
Frei nach Oscar Wilde

auf. Die Termine finden Sie online.

Do 23
20:00
Panakus­tika Konzerte für Quer­hö­rer

Ausschwei­fung

Konzert

 

August Kühnel/Astor Piaz­zolla/Marin Marais/Grégoire Jeay/Metal­lica/Robert Smith/Johann Sebas­tian Bach/Anto­ine Forqueray/Yatsu­ha­shi Kengyo/Carl Fried­rich Abel: One Gamba (1686–2018)
Zoltán Kodály & Nora Krahl: Sonate für Cello solo recom­po­sed (1915/2020)

Robert Smith (Gambe)
Nora Krahl (Violon­cello)

Panakus­tika — Konzerte für Quer­hö­rer ist eine Veran­stal­tung von ARTist — Koope­ra­tive New Jazz Wies­ba­den e.V. in Koope­ra­tion mit dem Museum Wies­ba­den. 2019/20 als Teil des Jugend­stil­jahr Wies­ba­den, geför­dert von Kultur­fonds Frank­furt RheinMain, Kultu­ramt der Landes­haupt­stadt Wies­ba­den, Hessi­sches Minis­te­rium für Wissen­schaft und Kunst, Spar­kas­sen-Kultur­stif­tung Hessen-Thürin­gen und Naspa.

Museum Wies­ba­den
Fried­rich Ebert Allee 2
65185 Wies­ba­den

Abend­kasse: Eintritt 2–20€ nach freiem Ermes­sen, Reser­vie­run­gen: info@panakus­tika.de, Aktu­elle Infor­ma­tio­nen: www.panakus­tika.de

Mai 20

Fr 01
15:00
Wies­ba­den Marke­ting / Tourist Infor­ma­tion

Den Jugend­stil in Wies­ba­den entde­cken – Stadt­ex­kur­sion im Innen­stadt­be­reich

Führun­gen

Wies­­ba­­den – Stadt des Histo­ris­mus
Wies­­ba­­dens Aufstieg im 19. Jahr­hun­­dert war etwas Beson­­de­res und Einma­­li­­ges, Wies­­ba­­den
reihte sich mit seiner Gesell­­schafts­­kur in die großen Euro­päi­­schen Kur- und Mode­­bä­­der ein.
Das Stadt­­­bild der Welt­­kur­­stadt des 19. Jahr­hun­­derts ist geprägt vom Histo­ris­mus. Mit den
ange­­bo­te­­nen Führun­­gen spüren wir der Baukunst dieser Epoche nach und erle­­ben wie
Gebäude, die untrenn­­bar mit der Wies­­ba­­de­­ner Stadt­­­ge­­schichte verbun­­den sind, sich ihre
heutige Nutzung für die Gesell­­schaft und deren Anfor­­de­run­­gen auf wunder­­bare Weise
erhal­ten haben.

Tourist Infor­­ma­tion
Mark­t­­platz 1
65185 Wies­­ba­­den

Treff­punkt Wies­ba­den Tourist Infor­ma­tion, Markt­platz 1. Tickets: 9,50 pro Person. Alle ange­bo­te­nen Führun­gen können auf Wunsch auch für Grup­pen gebucht werden. Weitere Termine werden jeweils kurz­fris­tig bekannt­ge­ge­ben.
   
18:00
Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den

Tris­tan und Isolde- Oper von Richard Wagner (Premiere, Inter­na­tio­nale Maifest­spiele)

Konzerte und Opern
Richard Wagner (1813 – 1883)
Hand­lung in drei Aufzü­gen
In deut­scher Spra­che. Mit Über­ti­teln.
Libretto: vom Kompo­nis­ten, nach dem Vers­ro­man »Tris­tan« (um 1210) von Gott­fried von Straß­burg
Urauf­füh­rung: 1865 in München
Musi­ka­li­sche Leitung: GMD Patrick Lange
Insze­nie­rung: Uwe Eric Laufen­berg
 

Veran­­stal­tun­­gen des Hessi­­schen Staats­­­thea­ters Wies­­ba­­den zu „Jugen­d­­stil in Wies­­ba­­den“

 Mit Opern­pre­­mie­ren und Konzer­ten wendet sich das Hessi­­sche Staats­­­thea­ter den Themen des Jugen­d­­stil zu: der Ambi­va­lenz zwischen Hell und Dunkel, der jugend­­­li­chen Ener­­gie einer­­seits und der Vergäng­­lich­keit ande­­rer­­seits und der Vorliebe für das Mittel­al­ter (man denke an das Bild der „lie­­gen­­den Isolde“ aus der Schen­­kung Neess, das mit Richard Wagners „Tris­tan und Isolde“ in Dialog tritt). Im Konzert wird ein Kompo­­si­ti­­ons­wet­t­­be­werb der Stadt Wies­­ba­­den für zeit­­ge­nös­­si­­sche Musik ausge­lobt: Das Hessi­­sche Staats­­or­che­s­ter präsen­tiert drei prämi­erte Urauf­­füh­run­­gen zu Themen des Jugen­d­­stil. Zudem entschei­­den die Wies­­ba­­de­­ner selbst über einen Publi­­kums­­­preis im letz­ten Konzert der Saison, mit dem zugleich der Abschluss des Jugen­d­­stil­jahrs in Wies­­ba­­den gefei­ert wird.

Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den, Großes Haus
Chris­tian-Zais-Straße 3
65189 Wies­ba­den

Weitere Infor­ma­tio­nen, Termine und Tickets unter www.staats­thea­ter-wies­ba­den.de
Mo 04
00:00
Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule

Spon­tane Male­rei online

Semi­nare und Work­shops

Jeden Tag Bear­bei­tung eines künst­le­ri­schen Themas von zu Hause aus – Betreu­tes Fern­stu­dium + inten­sive gemein­same Diskus­sion und Präsen­ta­tion im Blog.

Anläss­lich des Jugen­stil­jahrs 2019/20 offe­rie­ren wir den Teil­neh­mern dieses Semi­nar-Forma­tes die unter­schied­lichs­ten künst­le­ri­schen Heraus­for­de­run­gen um das Thema Jugend­stil. Inner­halb zweier Wochen erar­bei­ten sie täglich ein Bild – zu verste­hen als Ergeb­nis einer indi­vi­du­el­len künst­le­ri­schen Umkrei­sung. Zugleich werden beson­dere Tech­ni­ken der Male­rei, univer­selle Aspekte der Kompo­si­tion und Farbe vermit­telt und hand­werk­lich umge­setzt. Zudem erfolgt ein tägli­cher kolle­gia­ler Austausch im Blog. Die Ergeb­nisse werden im Rahmen der beiden Jahres­aus­stel­lun­gen präsen­tiert.

Art der Veran­stal­tung: Online-Semi­nar

Termin:
04.05. – 16.05.2020

Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule
Fried­rich­str. 7
65185 Wies­ba­den

Teil­neh­mer­ge­bühr: 190,- Euro. inkl. tägli­cher Austausch im Blog + Auss­tel­lungs­be­tei­li­gung tgl. 2 Wochen, Kontakt: 0611/598687, info@w-f-k.de
Sa 16
14:00 —16:00
Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule

Objek­tive Werk­ana­lyse – Jugend­stil­jahr Wies­ba­den 2019/20

Semi­nare und Work­shops

Anläss­lich des Jugend­stil­jahrs Wies­ba­den 2019/20 stehen Werke des Jugend­stils auf dem metho­di­schen Sezier­tisch. Im Zuge von ausführ­li­chen Werk­ana­ly­sen werden nicht nur die Werke selbst analy­siert, sondern zugleich die metho­di­schen Anfor­de­run­gen unter­brei­tet und disku­tiert. Die Methode der objek­ti­ven Werk­ana­lyse kulti­viert den struk­tu­rel­len Blick auf die Sache und schult den Betrach­ter letzt­lich nicht nur in der sach­hal­ti­gen Rezep­tion von Kunst­wer­ken.

 Art der Veran­stal­tung: Semi­nar

Termin/e:
Sa, 16.05.2020, 14:00 – 16:00 Uhr

Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule
Fried­rich­str. 7
65185 Wies­ba­den

Teil­neh­mer­ge­bühr: 20,- Euro, Kontakt: Tel.: 0611/598687 oder info@w-f-k.de

Jun 20

Fr 05
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

„Der Fächer einer braven Frau“ – Frei nach Oscar Wilde

Thea­ter­stücke
Foto: Freies Theater Wiesbaden

Die skan­dal­um­wit­terte Helena von Gers­dorf kehrt nach Wies­ba­den zurück, in welchem sie 20 Jahre zuvor Mann und Kind verlas­sen hat und von der Gesell­schaft ausge­sto­ßen wurde. So nutzt sie nun unge­niert die Gele­gen­heit durch das Ehepaar von Winter­thal wieder in die Gesell­schaft einge­führt zu werden. Die junge Baro­nin von Winter­thal befürch­tet aber schnell, dass ihr Mann mit Helena ein Verhält­nis hat und so weigert sie sich, diese extro­ver­tierte Frau zu ihrer Geburts­tags­feier zu empfan­gen – mit wenig Erfolg. Aus Trotz beginnt sie ein Verhält­nis mit Graf Liebin­gen.
Doch die Dinge sind nicht, wie sie schei­nen. Über der Fami­lie von Winter­thal schwebt ein Geheim­nis, mit dem Helena den braven Baron erpresst. Unver­se­hens kommt eine Lawine von Ereig­nis­sen ins Rollen und so verstri­cken sich Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Ausflüchte zu einem schier unent­wirr­ba­ren Knoten.

Anläss­lich des Wies­ba­de­ner Jugend­stil­jah­res 2019/2020 insze­niert das Ensem­ble des „Freien Thea­ters Wies­ba­den“ frei nach Oscar Wilde diese turbu­lente, bissige und urko­mi­sche Geschichte.

Es spie­len: Barbara Haker, Rebecca Schmie­der, Pascal Fey, Andreas Schlicht u.v.m.
Text: Barbara Haker
Regie: Jan-Markus Dieck­mann

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

Einlass ab 19 Uhr Erwach­sene: 19 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren /Abend­kasse 20 € Ermä­ßig­ter Eintritt: 14 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren nach entspre­chen­dem Nach­weis für Rent­ner, Studen­ten, Schü­ler, Perso­nen mit Beein­träch­ti­gun­gen / Abend­kasse 15 € über www.frei­es­thea­ter­wies­ba­den.de oder an allen bekann­ten Vorver­kaufs­stel­len
   
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Abge­sagt: Rosen­duft mit Terpen­tin: Hans und Claire Chris­tian­sen – Eine biogra­phi­sches Thea­ter­stück

Thea­ter­stücke
Foto: Alexa Sommer

Die Auffüh­rung Rosen­duft mit Terpen­tin musste aus gesund­heit­li­chen Grün­den abge­sagt werden. 
Das Freie Thea­ter Wies­ba­den führt anläss­lich des Jugend­stil­jahrs

„Der Fächer einer braven Frau“  
– Insze­nie­rung anläss­lich des Jugend­stil­jah­res 2019/2020 Wies­ba­den –
Frei nach Oscar Wilde

auf. Die Termine finden Sie online.

Sa 06
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

„Der Fächer einer braven Frau“ – Frei nach Oscar Wilde

Thea­ter­stücke
Foto: Freies Theater Wiesbaden

Die skan­dal­um­wit­terte Helena von Gers­dorf kehrt nach Wies­ba­den zurück, in welchem sie 20 Jahre zuvor Mann und Kind verlas­sen hat und von der Gesell­schaft ausge­sto­ßen wurde. So nutzt sie nun unge­niert die Gele­gen­heit durch das Ehepaar von Winter­thal wieder in die Gesell­schaft einge­führt zu werden. Die junge Baro­nin von Winter­thal befürch­tet aber schnell, dass ihr Mann mit Helena ein Verhält­nis hat und so weigert sie sich, diese extro­ver­tierte Frau zu ihrer Geburts­tags­feier zu empfan­gen – mit wenig Erfolg. Aus Trotz beginnt sie ein Verhält­nis mit Graf Liebin­gen.
Doch die Dinge sind nicht, wie sie schei­nen. Über der Fami­lie von Winter­thal schwebt ein Geheim­nis, mit dem Helena den braven Baron erpresst. Unver­se­hens kommt eine Lawine von Ereig­nis­sen ins Rollen und so verstri­cken sich Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Ausflüchte zu einem schier unent­wirr­ba­ren Knoten.

Anläss­lich des Wies­ba­de­ner Jugend­stil­jah­res 2019/2020 insze­niert das Ensem­ble des „Freien Thea­ters Wies­ba­den“ frei nach Oscar Wilde diese turbu­lente, bissige und urko­mi­sche Geschichte.

Es spie­len: Barbara Haker, Rebecca Schmie­der, Pascal Fey, Andreas Schlicht u.v.m.
Text: Barbara Haker
Regie: Jan-Markus Dieck­mann

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

Einlass ab 19 Uhr Erwach­sene: 19 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren /Abend­kasse 20 € Ermä­ßig­ter Eintritt: 14 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren nach entspre­chen­dem Nach­weis für Rent­ner, Studen­ten, Schü­ler, Perso­nen mit Beein­träch­ti­gun­gen / Abend­kasse 15 € über www.frei­es­thea­ter­wies­ba­den.de oder an allen bekann­ten Vorver­kaufs­stel­len
   
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Abge­sagt: Rosen­duft mit Terpen­tin: Hans und Claire Chris­tian­sen – Eine biogra­phi­sches Thea­ter­stück

Thea­ter­stücke
Foto: Alexa Sommer

Die Auffüh­rung Rosen­duft mit Terpen­tin musste aus gesund­heit­li­chen Grün­den abge­sagt werden. 
Das Freie Thea­ter Wies­ba­den führt anläss­lich des Jugend­stil­jahrs

„Der Fächer einer braven Frau“  
– Insze­nie­rung anläss­lich des Jugend­stil­jah­res 2019/2020 Wies­ba­den –
Frei nach Oscar Wilde

auf. Die Termine finden Sie online.

 

 

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

So 07
12:00
Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule

Eröff­nung der 2. Auss­tel­lung anläss­lich des Jugend­stil­jahrs

Auss­tel­lung

Im Rahmen dieser Auss­tel­lun­gen werden die unter­schied­lichs­ten künst­le­ri­schen Ergeb­nisse der in den voran­ge­gan­ge­nen Mona­ten erfolg­ten Projekte rund um das Jugend­stil­jahr 2019/20 präsen­tiert. Wir freuen uns, Sie zu diesem Panop­ti­kum begrü­ßen zu dürfen.

2. Auss­tel­lung anläss­lich des Jugend­stil­jahrs 2019/20: 07. – 28.06.2020, Vernis­sage: So, 07.06.2020, 12 Uhr

Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule
Fried­rich­str. 7
65185 Wies­ba­den

Öffnungs­zei­ten auf www.w-f-k.de
Fr 26
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine  sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein Klein­dar­stel­ler  brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2.   Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat…

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung…Al­ler­dings ein bischen anders als erwar­tet.

Dabei schlüp­fen 2 Schau­spie­ler in zahl­rei­che Rollen, rezi­tie­ren Rilke, Dehmel oder Oscar Wilde, spie­len Szenen aus „Pel­leas und Meli­sande“ „Elek­tra“ und „Salomé“, verwech­seln Richard Strauss mit Johann Strauß, singen Schla­ger von Robert Stolz bis Namika und liefern sich dabei noch einen boule­vardes­ken Schlagab­tausch.


Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de
Sa 27
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine  sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein Klein­dar­stel­ler  brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2.   Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat…

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung…Al­ler­dings ein bischen anders als erwar­tet.

Dabei schlüp­fen 2 Schau­spie­ler in zahl­rei­che Rollen, rezi­tie­ren Rilke, Dehmel oder Oscar Wilde, spie­len Szenen aus „Pel­leas und Meli­sande“ „Elek­tra“ und „Salomé“, verwech­seln Richard Strauss mit Johann Strauß, singen Schla­ger von Robert Stolz bis Namika und liefern sich dabei noch einen boule­vardes­ken Schlagab­tausch.


Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de

Jul 20

Mi 01
20:00
Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den

WIR 8 | 8. Sinfo­nie­kon­zert, Abschluss­kon­zert des Jugend­stil­jahrs mit Preis­ver­gabe

Konzerte und Opern

WIR 8
8. Sinfo­nie­kon­zert

Franz Schmidt: Inter­mezzo aus der Oper »Notre Dame«
Urauf­füh­rung I, II und III des Kompo­si­ti­ons­wett­be­werbs
Gustav Mahler Sinfo­nie Nr. 6 a-Moll
Vergabe des Publi­kums­prei­ses und Verlei­hung des Kompo­si­ti­ons­prei­ses der Stadt Wies­ba­den für zeit­ge­nös­si­sche Musik
Diri­gent: GMD Patrick Lange

Veran­stal­tun­gen des Hessi­schen Staats­thea­ters Wies­ba­den zu „Jugend­stil in Wies­ba­den“

 Mit Opern­pre­mie­ren und Konzer­ten wendet sich das Hessi­sche Staats­thea­ter den Themen des Jugend­stil zu: der Ambi­va­lenz zwischen Hell und Dunkel, der jugend­li­chen Ener­gie einer­seits und der Vergäng­lich­keit ande­rer­seits und der Vorliebe für das Mittel­al­ter (man denke an das Bild der „lie­gen­den Isolde“ aus der Schen­kung Neess, das mit Richard Wagners „Tris­tan und Isolde“ in Dialog tritt). Im Konzert wird ein Kompo­si­ti­ons­wett­be­werb der Stadt Wies­ba­den für zeit­ge­nös­si­sche Musik ausge­lobt: Das Hessi­sche Staats­or­che­s­ter präsen­tiert drei prämi­erte Urauf­füh­run­gen zu Themen des Jugend­stil. Zudem entschei­den die Wies­ba­de­ner selbst über einen Publi­kums­preis im letz­ten Konzert der Saison, mit dem zugleich der Abschluss des Jugend­stil­jahrs in Wies­ba­den gefei­ert wird.

Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den
Chris­tian-Zais-Straße 3
65189 Wies­ba­den

Kurhaus, 19:00 Einfüh­rung im Fried­rich-von-Thiersch-Saal. Weitere Infor­ma­tio­nen, Termine und Tickets unter www.staats­thea­ter-wies­ba­den.de.

Weitere Termine

Teilnehmende Institutionen Jugendstiljahr Wiesbaden 2019 / 2020 

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