Jugendstiljahr Wiesbaden

2019/20

29 Jun

Kurhaus Wiesbaden, Muschelsaal. Foto: Stephan Richter

Jugendstiljahr Wiesbaden 2019/2020

Dank der Schenkung der bedeutendsten deutschen Privatsammlung des Jugendstils und Symbolismus durch Ferdinand Wolfgang Neess befindet sich das Landesmuseum Wiesbaden mit einem Schlag auf einer Höhe mit den führenden Museen des Jugendstils in Europa. Gemeinsam mit Darmstadt und Bad Nauheim bereichert Wiesbaden zukünftig die Landkarte des Jugendstils in Hessen und in Europa. Anlass und Grund genug, um in Wiesbaden das Jahr des Jugendstils aus­zurufen und zu fragen, wieviel Jugendstil fand und findet sich in unserer Stadt. Gelebt für und vom Kaiser war Wiesbaden um 1900 sicherlich nicht die Stadt, die man mit diesem neuen Kunststil in Verbindungen bringen konnte.

Nun ist es an der Zeit diesen Mythos zu hinterfragen. Um die Jahrhundertwende befand sich Wiesbaden als Weltkurstadt in voller Blüte und war durchaus offen für die zeitgleichen Künstler des Jugendstils und des Art Nouveau, die in Europa mit neuen und verspielten Formen, Motiven, Klängen und Tänzen den Aufbruch in ein neues Jahrhundert wagten. Knapp 100 Jahre später greifen Wiesbadener Institutionen die Idee dieser fast zwei Jahrzehnte anhaltenden Epoche auf und bieten mit vielfältigen Veranstaltungen Einblicke in diese vom Aufbruch geprägte Zeit.

Die Epoche

Der Jugendstil ein internationales Phänomen an der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert. Ausgehend von Großbritannien als Arts and Crafts movement, in Frankreich und Belgien bekannt als Art Nouveau, in Wien als Secessionsstil und in Spanien als Modernismo ist er als gesamteuropäische Bewegung zu verstehen. Der Jugendstil forderte eine ihrer eigenen Zeit angemessene Kunst und wollte sich nicht länger an vorangegangenen Stilen und Strömungen ausrichten. Der Schriftzug an der Fassade des Wiener Secessionsgebäudes bringt diesen Imperativ in goldenen Lettern auf den Punkt: „Der Zeit ihre Kunst – Der Kunst ihre Freiheit“. Geboren aus der Dynamik der Natur und der Kraft der Jugend, wurden dem Formenvokabular der Natur schwungvolle, elegante Linien entlehnt, die als Coup de Fouet (Peitschenschlag) stilprägend wurden. Neben der äußerlichen Erscheinung von Fauna und Flora studierten die Künstler intensiv naturwissenschaftliche Traktate ihrer Zeit, um die in der Natur wirkenden Gesetze von Wachstum und Verwandlung selbst zum Thema ihrer Werke zu machen. Die Kunst der Jahrhundertwende griff aber auch die Schattenseiten des Daseins in Form des Symbolismus mit einer abgründigen Ästhetik des Verfalls, des Mythischen und Rätselhaften auf.

Jugendstil in Wiesbaden

Wiesbaden trägt den Ruf als „Stadt des Historismus“ – trotzdem hinterließ die neue Kunstrichtung ihre Spuren im Stadtbild. Der Jugendstil fällt zusammen mit Wiesbadens goldenen Jahren als „Weltkurbad“ zu Ende des 19. Jahrhunderts. Besonders die das Stadtbild prägende, skulptural verzierte Architektur und die überall anzutreffende florale Bauornamentik bezeugen den Einfluss des Jugendstil auf die Weltkurstadt. Bedeutende Bauten des Jugendstils sind Krematorium, Palasthotel, Kurhaus, Kaiser-Friedrich-Wilhelm Therme, Gebäude des Wiesbadener Kuriers, das Weiße Haus in der Bingertstraße und viele weitere Orte, die es zu entdecken gilt.

Programm

Feiern Sie das Jugendstiljahr Wiesbaden 2019–2020 mit uns und entdecken Sie Wiesbaden von einer neuen Seite. Von den bildenden Künsten über Theateraufführungen, Filmreihen und Konzerte bis hin zu thematischen Stadtführungen erwartet Sie ein vielfältiges Rahmenprogramm. 

Programmheft (Download PDF)

Kalender

Dez 19

Sa 07
11:00 —12:00
sam – Stadt­mu­seum am Markt

Yoga im sam – Einfach mal runter­kom­men

Aktion
Abb: sam Stadtmuseum am Markt

Yoga ist „Gesund­heit für Körper und Geist“ und hat eine jahr­tau­sende­alte Tradi­tion. Das Wort „Yoga“ stammt aus dem Sans­krit und bedeu­tet so viel wie „zwei Dinge zusam­men­brin­gen“ oder „sich verei­ni­gen“ und „den Geist bündeln“. Gemeint ist die Fähig­keit seinen Geist oder seine ganze Aufmerk­sam­keit auf ein Objekt oder eine Sache auszu­rich­ten ohne Ablen­kung.

Wir lassen uns aber gern ablen­ken oder werden abge­lenkt. Die Übun­gen im Yoga, die soge­nann­ten Asanas, und das natür­li­che Atmen beim Ausfüh­ren der Übun­gen, helfen unsere Aufmerk­sam­keit zu schu­len und wirken sich posi­tiv auf unse­ren ganzen Körper aus. Die Musku­la­tur wird gekräf­tigt und gedehnt, Verspan­nun­gen können gelöst werden und Entspan­nungs­übun­gen am Ende der Stunde lassen uns zur Ruhe kommen. Auch die Lebens­re­form­be­we­gung schätzte schon die posi­ti­ven Effekte des Yoga und prak­ti­zierte es neben Tanz, Turnen und Wandern, da die „mensch­li­che Drei­ei­nig­keit von Körper, Geist und Seele“ erst durch einen „gesun­den Körper“ und ein „neues Körper­be­wusst­sein“ erzielt werden könne.

In dieser Stunde wollen wir die alte Tradi­tion kennen­ler­nen und uns auf die Spuren der Ideale der Lebens­re­form bege­ben. Mit leicht auszu­füh­ren­den, klas­si­schen Yoga­übun­gen dehnen und kräf­ti­gen wir unsere Muskeln, entspan­nen und kommen einfach mal runter. Bitte mitbrin­gen: eine rutsch­si­chere Gymnas­tik- oder Yoga­matte, bequeme Sport­klei­dung und warme Socken.

sam – Stadt­mu­seum am Markt
Markt­platz
65183 Wies­ba­den

Im Rahmen des Begleit­pro­gramms zur Sonderaus­stel­lung bietet das Stadt­mu­seum Yoga im sam an. Am Sams­tag, 7.12.19 von 11–12 Uhr und am Mitt­woch, 22.01.20 von 10–11 Uhr können die Besu­cher*In­nen eine kleine Auszeit vom Alltag im Markt­kel­ler nehmen. Kosten 3 €.
So 08
14:00
sam – Stadt­mu­seum am Markt

Öffent­li­che Führung durch die Sonderaus­stel­lung „Stadt-Jugend-Stil – Lebens­re­form in Wies­ba­den“

Führung
Abb. aus: Der Zukunftsstaat. Staatseinrichtung im Jahre 2000. Neue Weltanschauung. Jedermann wird ein glückliches Leben gesichert. Leipzig, F. E. Bilz Verlag, (1904)

Wer heute an Lebens­re­form denkt, denkt unwei­ger­lich an Zimt­lat­schen, Reform­haus und Kneipp-Kuren. Stimmt dieses Bild? Wir gehen auf Spuren­su­che zu den Anfän­gen am Ende des 19. Jahr­hun­derts in Wies­ba­den. Was genau waren die verschie­de­nen Lebens­re­form-Strö­mun­gen? Wie gingen die Zeit­ge­nos­sen mit den rasan­ten Verän­de­run­gen in der Umwelt, der Arbeits­welt, in Kunst und Tradi­tion um? Die neue Auss­tel­lung gibt uns Antwor­ten auf diese Fragen.


sam – Stadt­mu­seum am Markt
Markt­platz
65183 Wies­ba­den

Für die Führung ist der Eintritts­preis plus drei Euro zu entrich­ten. Um Anmel­dung vorab wird gebe­ten an info@­stif­tung-stadt­mu­seum-wies­ba­den.de.
Fr 13
16:00 —18:00
Henkell Frei­xe­net

Jugend­stil-Akzente in Archi­tek­tur und Werbung

Führun­gen
Foto: Henkell Freixenet

Die Sekt­kel­le­rei Henkell und der Jugend­stil als Ausdrucks­form in Werbung, Produkt- und Innen­ge­stal­tung waren seit den 1890er-Jahren eine enge Verbin­dung einge­gan­gen. Die Affi­ni­tät zum Darm­städ­ter Jugend­stil war zunächst in der Main­zer Sekt­ma­nu­fak­tur Henkell sicht­bar. Nicht nur Werbe­mit­tel sondern auch Kunst­ver­gla­sun­gen für Haus und Produk­ti­ons­stät­ten waren von dem „neuen Stil“ geprägt. Als die 1832 gegrün­dete Kelle­rei 1909 ihr neues Domi­zil in Wies­ba­den bezog, hatte sich bereits ein Stil­wan­del voll­zo­gen: die Kelle­rei war archi­tek­to­nisch dem Werk­bund verschrie­ben. Die deko­ra­ti­ven Elemente in Außen- und Innen­ar­chi­tek­tur zeig­ten jedoch die Spra­che des Jugend­stil. Diesen Merk­ma­len sowie Teilen der Kunst­samm­lung und der künst­le­ri­schen Jugend­stil-Werbung  für Henkell soll unsere Führung nach­spü­ren.

Weitere Termine:

27. Dezem­ber
10. und 24. Januar

 Henkell & Co. Sekt­kel­le­rei KG
Bieb­ri­cher Allee 142
65187 Wies­ba­den

Anmel­dung erfor­der­lich. Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.henkell-frei­xe­net.com
Di 17
20:00
Cali­gari FilmBühne

THE DANISH GIRL

Film

THE DANISH GIRL

 GB/D/USA 2015, 120 Min., DF, FSK: ab 6, FBW: beson­ders wert­voll

Regie: Tom Hooper

Buch: Lucinda Coxon

Kamera: Danny Cohen

Musik: Alex­andre Desplat

Mit Eddie Redmayne, Alicia Vikan­der, Matt­hias Schoe­naerts, Ben Whis­haw, Amber Heard, Sebas­tian Koch

 Kopen­ha­gen 1925. Der däni­sche Land­schafts­ma­ler Einar Wege­ner führt mit seiner Frau Greta Wege­ner, Illus­tra­to­rin und Male­rin des Jugend­stils und des Art Déco, ein beweg­tes Künst­ler­le­ben. Sie sind glück­lich verhei­ra­tet. Bis Greta ihren Mann bittet, in Frau­en­klei­dern für sie Modell zu stehen: Einar verwan­delt sich in „Lili“, und schon bald ist seine Rolle mehr als nur ein Spiel. Tom Hooper, Regis­seur von „THE KINGS SPEECH“ und „CATS“, taucht das fein­füh­lige Drama ins sanfte Licht elegan­ter Jugend­stil-Dekors. Stil­voll feiert er die Geburt der Iden­ti­tät aus der Selbst­dar­stel­lung. Eddie Redmayne, für seine Darstel­lung von Stephen Hawking mit dem Oscar ausge­zeich­net, meis­tert erneut bril­lant körper­li­che Verän­de­run­gen, Alicia Vikan­der gewann für ihre Darstel­lung von Greta Wege­ner den Oscar.

DFF – Deut­sches Film­in­sti­tut & Film­mu­seum

Veran­stal­tungs­ort:
Cali­gari FilmBühne
Markt­platz 9
65183 Wies­ba­den

 

Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.wies­ba­den.de/micro­site/cali­gari/index.php
Fr 27
16:00 —18:00
Henkell Frei­xe­net

Jugend­stil-Akzente in Archi­tek­tur und Werbung

Führun­gen
Foto: Henkell Freixenet

Die Sekt­kel­le­rei Henkell und der Jugend­stil als Ausdrucks­form in Werbung, Produkt- und Innen­ge­stal­tung waren seit den 1890er-Jahren eine enge Verbin­dung einge­gan­gen. Die Affi­ni­tät zum Darm­städ­ter Jugend­stil war zunächst in der Main­zer Sekt­ma­nu­fak­tur Henkell sicht­bar. Nicht nur Werbe­mit­tel sondern auch Kunst­ver­gla­sun­gen für Haus und Produk­ti­ons­stät­ten waren von dem „neuen Stil“ geprägt. Als die 1832 gegrün­dete Kelle­rei 1909 ihr neues Domi­zil in Wies­ba­den bezog, hatte sich bereits ein Stil­wan­del voll­zo­gen: die Kelle­rei war archi­tek­to­nisch dem Werk­bund verschrie­ben. Die deko­ra­ti­ven Elemente in Außen- und Innen­ar­chi­tek­tur zeig­ten jedoch die Spra­che des Jugend­stil. Diesen Merk­ma­len sowie Teilen der Kunst­samm­lung und der künst­le­ri­schen Jugend­stil-Werbung  für Henkell soll unsere Führung nach­spü­ren.

Weitere Termine:

10. und 24. Januar

Henkell & Co. Sekt­kel­le­rei KG
Bieb­ri­cher Allee 142
65187 Wies­ba­den

Anmel­dung erfor­der­lich. Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.henkell-frei­xe­net.com

Jan 20

Fr 10
16:00 —18:00
Henkell Frei­xe­net

Jugend­stil-Akzente in Archi­tek­tur und Werbung

Führun­gen
Foto: Henkell Freixenet

Die Sekt­kel­le­rei Henkell und der Jugend­stil als Ausdrucks­form in Werbung, Produkt- und Innen­ge­stal­tung waren seit den 1890er-Jahren eine enge Verbin­dung einge­gan­gen. Die Affi­ni­tät zum Darm­städ­ter Jugend­stil war zunächst in der Main­zer Sekt­ma­nu­fak­tur Henkell sicht­bar. Nicht nur Werbe­mit­tel sondern auch Kunst­ver­gla­sun­gen für Haus und Produk­ti­ons­stät­ten waren von dem „neuen Stil“ geprägt. Als die 1832 gegrün­dete Kelle­rei 1909 ihr neues Domi­zil in Wies­ba­den bezog, hatte sich bereits ein Stil­wan­del voll­zo­gen: die Kelle­rei war archi­tek­to­nisch dem Werk­bund verschrie­ben. Die deko­ra­ti­ven Elemente in Außen- und Innen­ar­chi­tek­tur zeig­ten jedoch die Spra­che des Jugend­stil. Diesen Merk­ma­len sowie Teilen der Kunst­samm­lung und der künst­le­ri­schen Jugend­stil-Werbung  für Henkell soll unsere Führung nach­spü­ren.

Weitere Termine:

 24. Januar

 Henkell & Co. Sekt­kel­le­rei KG
Bieb­ri­cher Allee 142
65187 Wies­ba­den

Anmel­dung erfor­der­lich. Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.henkell-frei­xe­net.com
So 12
14:00
sam – Stadt­mu­seum am Markt

Öffent­li­che Führung durch die Sonderaus­stel­lung „Stadt-Jugend-Stil – Lebens­re­form in Wies­ba­den“

Führung
Abb. aus: Der Zukunftsstaat. Staatseinrichtung im Jahre 2000. Neue Weltanschauung. Jedermann wird ein glückliches Leben gesichert. Leipzig, F. E. Bilz Verlag, (1904)

Wer heute an Lebens­re­form denkt, denkt unwei­ger­lich an Zimt­lat­schen, Reform­haus und Kneipp-Kuren. Stimmt dieses Bild? Wir gehen auf Spuren­su­che zu den Anfän­gen am Ende des 19. Jahr­hun­derts in Wies­ba­den. Was genau waren die verschie­de­nen Lebens­re­form-Strö­mun­gen? Wie gingen die Zeit­ge­nos­sen mit den rasan­ten Verän­de­run­gen in der Umwelt, der Arbeits­welt, in Kunst und Tradi­tion um? Die neue Auss­tel­lung gibt uns Antwor­ten auf diese Fragen.


sam – Stadt­mu­seum am Markt
Markt­platz
65183 Wies­ba­den

Für die Führung ist der Eintritts­preis plus drei Euro zu entrich­ten. Um Anmel­dung vorab wird gebe­ten an info@­stif­tung-stadt­mu­seum-wies­ba­den.de.
Sa 18
14:00 —16:00
Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule

Objek­tive Werk­ana­lyse – Jugend­stil­jahr Wies­ba­den 2019/20

Semi­nare und Work­shops

Anläss­lich des Jugend­stil­jahrs Wies­ba­den 2019/20 stehen Werke des Jugend­stils auf dem metho­di­schen Sezier­tisch. Im Zuge von ausführ­li­chen Werk­ana­ly­sen werden nicht nur die Werke selbst analy­siert, sondern zugleich die metho­di­schen Anfor­de­run­gen unter­brei­tet und disku­tiert. Die Methode der objek­ti­ven Werk­ana­lyse kulti­viert den struk­tu­rel­len Blick auf die Sache und schult den Betrach­ter letzt­lich nicht nur in der sach­hal­ti­gen Rezep­tion von Kunst­wer­ken.

 Art der Veran­stal­tung: Semi­nar

Termin/e:
Sa, 18.01.2020, 14:00 – 16:00 Uhr
Sa, 14.03.2020, 14:00 – 16:00 Uhr
Sa, 16.05.2020, 14:00 – 16:00 Uhr

Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule
Fried­rich­str. 7
65185 Wies­ba­den

Teil­neh­mer­ge­bühr: 20,- Euro, Kontakt: Tel.: 0611/598687 oder info@w-f-k.de
So 19
11:30
Kunstar­che Wies­ba­den

Auss­tel­lungs­er­öff­nung „Der Jugend­stil lässt uns nicht los“

Auss­tel­lung

Einmal im Bann dieser Strö­mung werden auch im Stadt­ar­chiv  Akten, Pläne und Grafi­ken im Jugend­stil entdeckt. In den Vitri­nen der Kunstar­che wird  der schlin­gern­den Linie wie auch  dem geome­tri­schen Orna­ment nach gespürt. Diese Objekte zeigen, die  in der Samm­lung Neess mit Spit­zen­mö­beln vertre­te­nen Künst­ler haben noch ande­res voll­bracht: Buch­kunst, Porzel­lan, Besteck u.a.  So berei­chern Wies­ba­de­ner Jugend­stil Samm­ler  mit ihren Samm­lungs­stücken die Auss­tel­lung. Das Lebens­ge­fühl um 1900 wird kontrast­reich insze­niert, von Grab­mä­lern auf dem Nord­fried­hof bis zum Glamour im Palast­ho­tel und Reklame von Wies­ba­de­ner Firmen. 

Kunstar­che Wies­ba­den
Im Rad 42
65197 Wies­ba­den

Begrü­ßung Stadt­rat Axel Imholz, Einfüh­rung n.N. Die Auss­tel­lung endet am 13.März mit einer gesel­li­gen Mittags­pause 12–13 Uhr.
Di 21
19:00 —21:00
sam – Stadt­mu­seum am Markt

Klatschmohn und Haken­kreuz

Vortrag
Vivatband "So schneidet Siegfrieds Schwert. Zum Besten des Roten Kreuzes. Opfertag Wiesbaden 1916© wiesbaden.de / Foto: Veranstalter

Schon zur Zeit des Jugend­stils und inner­halb der Jugend­be­we­gung wurden völki­sche Vorstel­lun­gen sicht­bar. Eine der geis­ti­gen Wurzeln der späte­ren poli­tisch wirk­sa­men völki­schen Ideen und auch des Natio­nal­so­zia­lis­mus liegt entspre­chend in den Reform­be­we­gun­gen von Jugend­stil/Jugend­be­we­gung. Dies macht Dr. Susanne Clau­ßen in ihrem Vortrag anhand von Kunst­wer­ken in Wies­ba­den und anhand von Biogra­phien einzel­ner Persön­lich­kei­ten, die in Wies­ba­den wirk­ten, sicht­bar. Die konkre­ten Beispiele sind eine von vielen Erklä­run­gen, warum der Natio­nal­so­zia­lis­mus Erfolg hatte: Der geis­tige Nähr­bo­den dafür war auf viel­fäl­tige Weise berei­tet. Anläss­lich des Jugend­stil­jah­res in Wies­ba­den wird auch dieser Teil seiner Geschichte betrach­tet.

Refe­ren­tin: Dr. Susanne Clau­ßen, Fach­stelle Bildung im Evan­ge­li­schen Deka­nat Wies­ba­den

Am Diens­tag, 21. Januar, hält um 19 Uhr Dr. Susanne Clau­ßen den Vortrag „Klatschmohn und Haken­kreuz. Refor­me­ri­sche Ideen münden in Ideo­lo­gien“. Dieser ist der Auftakt der Veran­stal­tungs­reihe „Erin­nern an die Opfer“. Eintritt frei.
Mi 22
10:00 —11:00
sam – Stadt­mu­seum am Markt

Yoga im sam – Einfach mal runter­kom­men

Aktion
Abb: sam Stadtmuseum am Markt

Yoga ist „Gesund­heit für Körper und Geist“ und hat eine jahr­tau­sende­alte Tradi­tion. Das Wort „Yoga“ stammt aus dem Sans­krit und bedeu­tet so viel wie „zwei Dinge zusam­men­brin­gen“ oder „sich verei­ni­gen“ und „den Geist bündeln“. Gemeint ist die Fähig­keit seinen Geist oder seine ganze Aufmerk­sam­keit auf ein Objekt oder eine Sache auszu­rich­ten ohne Ablen­kung.

Wir lassen uns aber gern ablen­ken oder werden abge­lenkt. Die Übun­gen im Yoga, die soge­nann­ten Asanas, und das natür­li­che Atmen beim Ausfüh­ren der Übun­gen, helfen unsere Aufmerk­sam­keit zu schu­len und wirken sich posi­tiv auf unse­ren ganzen Körper aus. Die Musku­la­tur wird gekräf­tigt und gedehnt, Verspan­nun­gen können gelöst werden und Entspan­nungs­übun­gen am Ende der Stunde lassen uns zur Ruhe kommen. Auch die Lebens­re­form­be­we­gung schätzte schon die posi­ti­ven Effekte des Yoga und prak­ti­zierte es neben Tanz, Turnen und Wandern, da die „mensch­li­che Drei­ei­nig­keit von Körper, Geist und Seele“ erst durch einen „gesun­den Körper“ und ein „neues Körper­be­wusst­sein“ erzielt werden könne.

In dieser Stunde wollen wir die alte Tradi­tion kennen­ler­nen und uns auf die Spuren der Ideale der Lebens­re­form bege­ben. Mit leicht auszu­füh­ren­den, klas­si­schen Yoga­übun­gen dehnen und kräf­ti­gen wir unsere Muskeln, entspan­nen und kommen einfach mal runter. Bitte mitbrin­gen: eine rutsch­si­chere Gymnas­tik- oder Yoga­matte, bequeme Sport­klei­dung und warme Socken.

sam – Stadt­mu­seum am Markt
Markt­platz
65183 Wies­ba­den

Im Rahmen des Begleit­pro­gramms zur Sonderaus­stel­lung bietet das Stadt­mu­seum Yoga im sam an. Am Sams­tag, 7.12.19 von 11–12 Uhr und am Mitt­woch, 22.01.20 von 10–11 Uhr können die Besu­cher*In­nen eine kleine Auszeit vom Alltag im Markt­kel­ler nehmen. Kosten 3 €.
Fr 24
16:00 —18:00
Henkell Frei­xe­net

Jugend­stil-Akzente in Archi­tek­tur und Werbung

Führun­gen
Foto: Henkell Freixenet

Die Sekt­kel­le­rei Henkell und der Jugend­stil als Ausdrucks­form in Werbung, Produkt- und Innen­ge­stal­tung waren seit den 1890er-Jahren eine enge Verbin­dung einge­gan­gen. Die Affi­ni­tät zum Darm­städ­ter Jugend­stil war zunächst in der Main­zer Sekt­ma­nu­fak­tur Henkell sicht­bar. Nicht nur Werbe­mit­tel sondern auch Kunst­ver­gla­sun­gen für Haus und Produk­ti­ons­stät­ten waren von dem „neuen Stil“ geprägt. Als die 1832 gegrün­dete Kelle­rei 1909 ihr neues Domi­zil in Wies­ba­den bezog, hatte sich bereits ein Stil­wan­del voll­zo­gen: die Kelle­rei war archi­tek­to­nisch dem Werk­bund verschrie­ben. Die deko­ra­ti­ven Elemente in Außen- und Innen­ar­chi­tek­tur zeig­ten jedoch die Spra­che des Jugend­stil. Diesen Merk­ma­len sowie Teilen der Kunst­samm­lung und der künst­le­ri­schen Jugend­stil-Werbung  für Henkell soll unsere Führung nach­spü­ren.

Henkell & Co. Sekt­kel­le­rei KG
Bieb­ri­cher Allee 142
65187 Wies­ba­den

Anmel­dung erfor­der­lich. Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.henkell-frei­xe­net.com
Sa 25
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks (Premiere) – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine arbeits­lose sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein ehema­li­ger Buffo und Klein­dar­stel­ler, der mit Vorliebe Maeter­linck und Rilke rezi­tiert und stän­dig Schla­ger träl­lert, brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein, um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len. Der Buffo macht dabei Matt­hilde eifrig, aber zunächst vergeb­lich den Hof.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2. Es kommt, wie es kommen muss. Mathilde und Maurice landen im Gefäng­nis. Die Zuschauer sind nun die Mitge­fan­ge­nen, die sich eine Jugend­stil-Revue anse­hen und anhö­ren dürfen und müssen. Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat. Maurice muss zunächst den Butler spie­len.Der Raum besteht aus Möbeln und Requi­si­ten aus allen Zeiten, die im ersten Teil abge­deckt und nun als Spiel­raum von den beiden Gefan­ge­nen herge­rich­tet wurden.

 

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt, wo sie u.a. Rilkes singen­dem Malte Laurids Brigge, Hugo von Hofmann­stal mit einer Erst­auf­füh­rung und  am Ende  Emile Gallé persön­lich  als Gäste zu Wort und Gesang kommen lassen. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung, passend zum Grand Finale und für Maurice gibt es doch noch das ersehnte Happy End.Aller­dings ein bischen anders als erwar­tet.

Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de
Mi 29
18:00
Kunstar­che Wies­ba­den

Die Großen des Jugend­stils und Wies­ba­den

Vortrag

Wies­ba­den ist immer schon für seinen Histo­ris­mus bekannt, für den Jugend­stil erst jetzt, nach­dem im Landes­mu­seum eine groß­ar­tige Samm­lung zu sehen ist. Wies­ba­den hat jedoch schon in ihrer Zeit große Künst­ler des Jugend­stils gese­hen und Werke von ihnen erhal­ten. Die Refe­ren­tin beschäf­tigt sich seit Jahr­zehn­ten mit der Kunst des Jugend­stils. Anhand der Farb­fo­tos von Prof. Axel Sawert zeigt sie Spuren dieser oft nicht so bekann­ten Kost­bar­kei­ten. Der Vortrag  erfolgt in Koope­ra­tion mit dem Orts­ku­ra­to­rium Wies­ba­den der Deut­schen Stif­tung Denk­mal­schutz.

Der Eintritt ist frei.

Kunstar­che Wies­ba­den
Im Rad 42
65197 Wies­ba­den

Vortrag von Dr. Dörte Folkers und Aufnah­men von Prof. Axel Sawert
   
20:00
Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den

WIR 4 | 4. Sinfo­nie­kon­zert & Urauf­füh­rung III des Kompo­si­ti­ons­wett­be­werbs

Konzerte und Opern
WIR 4
4. Sinfo­nie­kon­zert
 
Urauf­füh­rung III: Kompo­si­ti­ons­wett­be­werb
Serge Kous­se­vitsky Konzert für Kontra­bass und Orche­s­ter
Niccolò Paga­nini Fanta­sie über ein Thema aus Rossi­nis »Moses in Ägyp­ten«
Bedřich Smetana Aus »Má Vlast« (Mein Vater­land): Vyšehrad, Die Moldau, Aus Böhmens Hain und Flur, Blaník

Kontra­bass: Ödön Rácz
Diri­gent: GMD Patrick Lange

Veran­stal­tun­gen des Hessi­schen Staats­thea­ters Wies­ba­den zu „Jugend­stil in Wies­ba­den“

 Mit Opern­pre­mie­ren und Konzer­ten wendet sich das Hessi­sche Staats­thea­ter den Themen des Jugend­stil zu: der Ambi­va­lenz zwischen Hell und Dunkel, der jugend­li­chen Ener­gie einer­seits und der Vergäng­lich­keit ande­rer­seits und der Vorliebe für das Mittel­al­ter (man denke an das Bild der „lie­gen­den Isolde“ aus der Schen­kung Neess, das mit Richard Wagners „Tris­tan und Isolde“ in Dialog tritt). Im Konzert wird ein Kompo­si­ti­ons­wett­be­werb der Stadt Wies­ba­den für zeit­ge­nös­si­sche Musik ausge­lobt: Das Hessi­sche Staats­or­che­s­ter präsen­tiert drei prämi­erte Urauf­füh­run­gen zu Themen des Jugend­stil. Zudem entschei­den die Wies­ba­de­ner selbst über einen Publi­kums­preis im letz­ten Konzert der Saison, mit dem zugleich der Abschluss des Jugend­stil­jahrs in Wies­ba­den gefei­ert wird.

Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den
Chris­tian-Zais-Straße 3
65189 Wies­ba­den

Kurhaus, 19:00 Einfüh­rung im Fried­rich-von-Thiersch-Saal. Weitere Infor­ma­tio­nen, Termine und Tickets unter www.staats­thea­ter-wies­ba­den.de.
Fr 31
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine arbeits­lose sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein ehema­li­ger Buffo und Klein­dar­stel­ler, der mit Vorliebe Maeter­linck und Rilke rezi­tiert und stän­dig Schla­ger träl­lert, brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein, um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len. Der Buffo macht dabei Matt­hilde eifrig, aber zunächst vergeb­lich den Hof.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2. Es kommt, wie es kommen muss. Mathilde und Maurice landen im Gefäng­nis. Die Zuschauer sind nun die Mitge­fan­ge­nen, die sich eine Jugend­stil-Revue anse­hen und anhö­ren dürfen und müssen. Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat. Maurice muss zunächst den Butler spie­len.Der Raum besteht aus Möbeln und Requi­si­ten aus allen Zeiten, die im ersten Teil abge­deckt und nun als Spiel­raum von den beiden Gefan­ge­nen herge­rich­tet wurden.

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt, wo sie u.a. Rilkes singen­dem Malte Laurids Brigge, Hugo von Hofmann­stal mit einer Erst­auf­füh­rung und  am Ende  Emile Gallé persön­lich  als Gäste zu Wort und Gesang kommen lassen. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung, passend zum Grand Finale und für Maurice gibt es doch noch das ersehnte Happy End.Aller­dings ein bischen anders als erwar­tet.

Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de

Feb 20

Sa 01
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine arbeits­lose sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein ehema­li­ger Buffo und Klein­dar­stel­ler, der mit Vorliebe Maeter­linck und Rilke rezi­tiert und stän­dig Schla­ger träl­lert, brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein, um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len. Der Buffo macht dabei Matt­hilde eifrig, aber zunächst vergeb­lich den Hof.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2. Es kommt, wie es kommen muss. Mathilde und Maurice landen im Gefäng­nis. Die Zuschauer sind nun die Mitge­fan­ge­nen, die sich eine Jugend­stil-Revue anse­hen und anhö­ren dürfen und müssen. Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat. Maurice muss zunächst den Butler spie­len.Der Raum besteht aus Möbeln und Requi­si­ten aus allen Zeiten, die im ersten Teil abge­deckt und nun als Spiel­raum von den beiden Gefan­ge­nen herge­rich­tet wurden.

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt, wo sie u.a. Rilkes singen­dem Malte Laurids Brigge, Hugo von Hofmann­stal mit einer Erst­auf­füh­rung und  am Ende  Emile Gallé persön­lich  als Gäste zu Wort und Gesang kommen lassen. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung, passend zum Grand Finale und für Maurice gibt es doch noch das ersehnte Happy End. Aller­dings ein biss­chen anders als erwar­tet.

Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de
So 02
14:00
sam – Stadt­mu­seum am Markt

Öffent­li­che Führung durch die Sonderaus­stel­lung „Stadt-Jugend-Stil – Lebens­re­form in Wies­ba­den“

Führung
Abb. aus: Der Zukunftsstaat. Staatseinrichtung im Jahre 2000. Neue Weltanschauung. Jedermann wird ein glückliches Leben gesichert. Leipzig, F. E. Bilz Verlag, (1904)

Wer heute an Lebens­re­form denkt, denkt unwei­ger­lich an Zimt­lat­schen, Reform­haus und Kneipp-Kuren. Stimmt dieses Bild? Wir gehen auf Spuren­su­che zu den Anfän­gen am Ende des 19. Jahr­hun­derts in Wies­ba­den. Was genau waren die verschie­de­nen Lebens­re­form-Strö­mun­gen? Wie gingen die Zeit­ge­nos­sen mit den rasan­ten Verän­de­run­gen in der Umwelt, der Arbeits­welt, in Kunst und Tradi­tion um? Die neue Auss­tel­lung gibt uns Antwor­ten auf diese Fragen.


sam – Stadt­mu­seum am Markt
Markt­platz
65183 Wies­ba­den

Für die Führung ist der Eintritts­preis plus drei Euro zu entrich­ten. Um Anmel­dung vorab wird gebe­ten an info@­stif­tung-stadt­mu­seum-wies­ba­den.de.
   
16:00
Lite­ra­tur­haus Villa Clemen­tine

„Im Kleide Der Lulu?“ – Vom weib­li­chen Dämon zur selbst­be­stimm­ten Frau der Gegen­wart: Drei erzäh­le­ri­sche Betrach­tun­gen

Vorträge und Lesun­gen

Das Jugend­stil­jahr im Lite­ra­tur­haus Villa Clemen­tine

Das Bild der Frau ist in der Zeit des Fin de Siècle heftig in Bewe­gung gera­ten: Alte Rollen­zu­schrei­bun­gen  sind in der aufge­wühl­ten Gesell­schaft der Jahr­hun­dert­wende vor dem Hinter­grund der Indus­tria­li­sie­rung, von Demo­kra­tie- und Eman­zi­pa­ti­ons­be­we­gun­gen zuneh­mend obso­let gewor­den. Welche Ängste und Sehn­süchte die Umwäl­zung der Gesell­schaft bei den Menschen hervor­ge­ru­fen haben mögen, spie­gelt sich in den Küns­ten wider, in denen Frauen oft als verruchte Femme fatale, als Hyste­rie anfäl­lige Femme fragile oder auch als natur­hafte, elfen­glei­che Wesen darge­stellt werden.

Lite­ra­tur­haus Villa Clemen­tine
Frank­fur­ter Str. 1.
65189 Wies­ba­den

In Koope­ra­tion mit hr2-kultur. Tickets: Vorver­kauf: 8,- Euro / 5,- Euro, Abend­kasse: 11,- Euro / 8,- Euro. Nähere Infor­ma­tio­nen ab Dezem­ber 2019 unter www.wies­ba­den.de/lite­ra­tur­haus
   
17:00
Bren­ta­nos Erben

„Oscars Verwil­de­rung“

Vorträge und Lesun­gen

„Oscars Verwil­de­rung“

 

Am 29. Juni wird im Museum Wies­ba­den die Jugend­stil­samm­lung J.W. Neess, die eine Schen­kung an das Haus ist, zum ersten Mal präsen­tiert. In „Oscars Verwil­de­rung“ lädt der Schau­spie­ler Jan Markus Dieck­mann zu einer Soirée mit der Ikone der briti­schen Vari­ante dieses ästhe­ti­schen Reform­kon­zepts ein. Kaum ein ande­rer Lite­rat hat sich mit Leib und Leben der „art nouveau“. Kunst, Mensch und Natur soll­ten zu einem neuen Ganzen zusam­men­wach­sen. Dafür galt es Altes zu zerschla­gen. Oscar Wilde tat dies bekannt­lich durch kriti­schen Witz und komö­di­an­ti­schem Humor, der selbst seinen Fein­den Respekt abfor­derte.

 

Kultur­stätte Monta
Schul­berg 7–9
65183 Wies­ba­den-Berg­kir­chen­vier­tel

Tickets: 12 Euro. Ticket­vor­ver­kauf: www.ztix.de oder Tourist Infor­ma­tion Wies­ba­den und Karten­re­ser­vie­rung unter: bren­ta­nos-erben@t-online.de
Mo 03
00:00
Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule

Spon­tane Male­rei online

Semi­nare und Work­shops

Jeden Tag Bear­bei­tung eines künst­le­ri­schen Themas von zu Hause aus – Betreu­tes Fern­stu­dium + inten­sive gemein­same Diskus­sion und Präsen­ta­tion im Blog.

Anläss­lich des Jugen­stil­jahrs 2019/20 offe­rie­ren wir den Teil­neh­mern dieses Semi­nar-Forma­tes die unter­schied­lichs­ten künst­le­ri­schen Heraus­for­de­run­gen um das Thema Jugend­stil. Inner­halb zweier Wochen erar­bei­ten sie täglich ein Bild – zu verste­hen als Ergeb­nis einer indi­vi­du­el­len künst­le­ri­schen Umkrei­sung. Zugleich werden beson­dere Tech­ni­ken der Male­rei, univer­selle Aspekte der Kompo­si­tion und Farbe vermit­telt und hand­werk­lich umge­setzt. Zudem erfolgt ein tägli­cher kolle­gia­ler Austausch im Blog. Die Ergeb­nisse werden im Rahmen der beiden Jahres­aus­stel­lun­gen präsen­tiert.

Art der Veran­stal­tung: Online-Semi­nar

Termin/e:
03.02. – 15.02.2020
04.05. – 16.05.2020

Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule
Fried­rich­str. 7
65185 Wies­ba­den

Teil­neh­mer­ge­bühr: 190,- Euro. inkl. tägli­cher Austausch im Blog + Auss­tel­lungs­be­tei­li­gung tgl. 2 Wochen, Kontakt: 0611/598687, info@w-f-k.de
Do 06
19:30
Lite­ra­tur­haus Villa Clemen­tine

„Non­cha­lant im Lite­ra­tur­sa­lon: Gender in den schö­nen Küns­ten“

Vorträge und Lesun­gen

Das Jugend­stil­jahr im Lite­ra­tur­haus Villa Clemen­tine

Das Bild der Frau ist in der Zeit des Fin de Siècle heftig in Bewe­gung gera­ten: Alte Rollen­zu­schrei­bun­gen  sind in der aufge­wühl­ten Gesell­schaft der Jahr­hun­dert­wende vor dem Hinter­grund der Indus­tria­li­sie­rung, von Demo­kra­tie- und Eman­zi­pa­ti­ons­be­we­gun­gen zuneh­mend obso­let gewor­den. Welche Ängste und Sehn­süchte die Umwäl­zung der Gesell­schaft bei den Menschen hervor­ge­ru­fen haben mögen, spie­gelt sich in den Küns­ten wider, in denen Frauen oft als verruchte Femme fatale, als Hyste­rie anfäl­lige Femme fragile oder auch als natur­hafte, elfen­glei­che Wesen darge­stellt werden.

Lite­ra­tur­haus Villa Clemen­tine
Frank­fur­ter Str. 1.
65189 Wies­ba­den

In Koope­ra­tion mit hr2-kultur. Tickets: Vorver­kauf: 8,- Euro / 5,- Euro, Abend­kasse: 11,- Euro / 8,- Euro. Nähere Infor­ma­tio­nen ab Dezem­ber 2019 unter www.wies­ba­den.de/lite­ra­tur­haus
Do 20
19:00
Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule

Künst­le­ri­sche Forschung Jugend­stil – 2 Monats­se­mi­nar (Präsenz- und Online-Semi­nar)

Semi­nare und Work­shops

Künst­le­ri­sche Forschung Jugend­stil – 2 Monats­se­mi­nar (Präsenz- und Online-Semi­nar) – Indi­vi­du­elle Neuschöp­fung in Male­rei, Zeich­nung, Foto­gra­fie, Video oder Druck­gra­fik

In diesem 2-Monats­se­mi­nar steht ein bild­ne­ri­sches Werk des Jugend­stils im Zentrum der künst­le­ri­schen Forschungs­ar­beit. Die Teil­neh­mer lernen Schritt für Schritt, wie aus der Ausein­an­der­set­zung mit dem Initi­al­werk ein neues, indi­vi­du­el­les Kunst­werk entste­hen kann. Ziel des Semi­nars ist es nicht, Werke des Jugend­stils zu kopie­ren oder nach­zuah­men. Viel­mehr werden durch viel­fäl­tige kriti­sche Ausein­an­der­set­zun­gen mit ausge­wähl­ten Werken des Jugend­stils die Poten­tiale für indi­vi­du­elle Neuschöp­fun­gen heraus­ge­ar­bei­tet. Diese können münden in eine: Male­rei, Zeich­nung, Foto­gra­fie, Video oder Druck­gra­fik.

Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule
Fried­rich­str. 7
65185 Wies­ba­den

Termine: 8 Termine ab 20.2.2020, 19– 22 Uhr während der hessi­schen Schul­zei­ten, letz­ter Termin: 23.04.2020. Ateliers können bereits ab 10:00 Uhr genutzt werden. Teil­nah­me­ge­bühr: 220,- Euro, Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung: Tel.: 0611/598687, info@w-f-k.de
Fr 28
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine arbeits­lose sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein ehema­li­ger Buffo und Klein­dar­stel­ler, der mit Vorliebe Maeter­linck und Rilke rezi­tiert und stän­dig Schla­ger träl­lert, brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein, um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len. Der Buffo macht dabei Matt­hilde eifrig, aber zunächst vergeb­lich den Hof.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2. Es kommt, wie es kommen muss. Mathilde und Maurice landen im Gefäng­nis. Die Zuschauer sind nun die Mitge­fan­ge­nen, die sich eine Jugend­stil-Revue anse­hen und anhö­ren dürfen und müssen. Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat. Maurice muss zunächst den Butler spie­len.Der Raum besteht aus Möbeln und Requi­si­ten aus allen Zeiten, die im ersten Teil abge­deckt und nun als Spiel­raum von den beiden Gefan­ge­nen herge­rich­tet wurden.

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt, wo sie u.a. Rilkes singen­dem Malte Laurids Brigge, Hugo von Hofmann­stal mit einer Erst­auf­füh­rung und  am Ende  Emile Gallé persön­lich  als Gäste zu Wort und Gesang kommen lassen. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung, passend zum Grand Finale und für Maurice gibt es doch noch das ersehnte Happy End. Aller­dings ein biss­chen anders als erwar­tet.

Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de
Sa 29
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine arbeits­lose sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein ehema­li­ger Buffo und Klein­dar­stel­ler, der mit Vorliebe Maeter­linck und Rilke rezi­tiert und stän­dig Schla­ger träl­lert, brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein, um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len. Der Buffo macht dabei Matt­hilde eifrig, aber zunächst vergeb­lich den Hof.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2. Es kommt, wie es kommen muss. Mathilde und Maurice landen im Gefäng­nis. Die Zuschauer sind nun die Mitge­fan­ge­nen, die sich eine Jugend­stil-Revue anse­hen und anhö­ren dürfen und müssen. Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat. Maurice muss zunächst den Butler spie­len.Der Raum besteht aus Möbeln und Requi­si­ten aus allen Zeiten, die im ersten Teil abge­deckt und nun als Spiel­raum von den beiden Gefan­ge­nen herge­rich­tet wurden.

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt, wo sie u.a. Rilkes singen­dem Malte Laurids Brigge, Hugo von Hofmann­stal mit einer Erst­auf­füh­rung und  am Ende  Emile Gallé persön­lich  als Gäste zu Wort und Gesang kommen lassen. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung, passend zum Grand Finale und für Maurice gibt es doch noch das ersehnte Happy End. Aller­dings ein biss­chen anders als erwar­tet.

Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de

Mär 20

Do 05
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Premiere – Rosen­duft mit Terpen­tin: Hans und Claire Chris­tian­sen – Eine biogra­phi­sches Thea­ter­stück

Thea­ter­stücke
Foto: Alexa Sommer

Ein Thea­ter­stück über den Wies­ba­de­ner Jugend­stil­künst­ler Hans Chris­tian­sen und seiner großen Liebe Claire, fein­füh­lig insze­niert anhand von Tage­bü­chern und Brie­fen. Das Freie Thea­ter Wies­ba­den erin­nert mit ihrer Insze­nie­rung an das wech­sel­hafte und drama­ti­sche Leben eines fast in Verges­sen­heit gera­te­nen Malers, Desi­gners und Philo­so­phen, der wie kaum ein Ande­rer den Jugend­stil geprägt hat.

Es spie­len: Oliver Klau­kien, Rahel Dolder, Mario Krich­baum, Pascal Fey
Text: Oliver Klau­kien

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

Termine: 6.3.2020, 7.3.2020, 17.4.2020, 5.6.2020, 6.6.2020; Tickets: Erwach­sene: 19€ inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren /Abend­kasse 20 € Ermä­ßig­ter Eintritt: 14 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren nach entspre­chen­dem Nach­weis für Rent­ner, Studen­ten, Schü­ler, Perso­nen mit Beein­träch­ti­gun­gen / Abend­kasse 15 € Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.frei­es­thea­ter­wies­ba­den.de
Fr 06
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Rosen­duft mit Terpen­tin: Hans und Claire Chris­tian­sen – Eine biogra­phi­sches Thea­ter­stück

Thea­ter­stücke
Foto: Alexa Sommer

Ein Thea­ter­stück über den Wies­ba­de­ner Jugend­stil­künst­ler Hans Chris­tian­sen und seiner großen Liebe Claire, fein­füh­lig insze­niert anhand von Tage­bü­chern und Brie­fen. Das Freie Thea­ter Wies­ba­den erin­nert mit ihrer Insze­nie­rung an das wech­sel­hafte und drama­ti­sche Leben eines fast in Verges­sen­heit gera­te­nen Malers, Desi­gners und Philo­so­phen, der wie kaum ein Ande­rer den Jugend­stil geprägt hat.

Es spie­len: Oliver Klau­kien, Rahel Dolder, Mario Krich­baum, Pascal Fey
Text: Oliver Klau­kien

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

Termine: 7.3.2020, 17.4.2020, 5.6.2020, 6.6.2020; Tickets: Erwach­sene: 19€ inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren /Abend­kasse 20 € Ermä­ßig­ter Eintritt: 14 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren nach entspre­chen­dem Nach­weis für Rent­ner, Studen­ten, Schü­ler, Perso­nen mit Beein­träch­ti­gun­gen / Abend­kasse 15 € Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.frei­es­thea­ter­wies­ba­den.de
Sa 07
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Rosen­duft mit Terpen­tin: Hans und Claire Chris­tian­sen – Eine biogra­phi­sches Thea­ter­stück

Thea­ter­stücke
Foto: Alexa Sommer

Ein Thea­ter­stück über den Wies­ba­de­ner Jugend­stil­künst­ler Hans Chris­tian­sen und seiner großen Liebe Claire, fein­füh­lig insze­niert anhand von Tage­bü­chern und Brie­fen. Das Freie Thea­ter Wies­ba­den erin­nert mit ihrer Insze­nie­rung an das wech­sel­hafte und drama­ti­sche Leben eines fast in Verges­sen­heit gera­te­nen Malers, Desi­gners und Philo­so­phen, der wie kaum ein Ande­rer den Jugend­stil geprägt hat.

Es spie­len: Oliver Klau­kien, Rahel Dolder, Mario Krich­baum, Pascal Fey
Text: Oliver Klau­kien

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

Termine: 17.4.2020, 5.6.2020, 6.6.2020; Tickets: Erwach­sene: 19€ inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren /Abend­kasse 20 € Ermä­ßig­ter Eintritt: 14 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren nach entspre­chen­dem Nach­weis für Rent­ner, Studen­ten, Schü­ler, Perso­nen mit Beein­träch­ti­gun­gen / Abend­kasse 15 € Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.frei­es­thea­ter­wies­ba­den.de
So 08
14:00
sam – Stadt­mu­seum am Markt

Öffent­li­che Führung durch die Sonderaus­stel­lung „Stadt-Jugend-Stil – Lebens­re­form in Wies­ba­den“

Führung
Abb. aus: Der Zukunftsstaat. Staatseinrichtung im Jahre 2000. Neue Weltanschauung. Jedermann wird ein glückliches Leben gesichert. Leipzig, F. E. Bilz Verlag, (1904)

Wer heute an Lebens­re­form denkt, denkt unwei­ger­lich an Zimt­lat­schen, Reform­haus und Kneipp-Kuren. Stimmt dieses Bild? Wir gehen auf Spuren­su­che zu den Anfän­gen am Ende des 19. Jahr­hun­derts in Wies­ba­den. Was genau waren die verschie­de­nen Lebens­re­form-Strö­mun­gen? Wie gingen die Zeit­ge­nos­sen mit den rasan­ten Verän­de­run­gen in der Umwelt, der Arbeits­welt, in Kunst und Tradi­tion um? Die neue Auss­tel­lung gibt uns Antwor­ten auf diese Fragen.


sam – Stadt­mu­seum am Markt
Markt­platz
65183 Wies­ba­den

Für die Führung ist der Eintritts­preis plus drei Euro zu entrich­ten. Um Anmel­dung vorab wird gebe­ten an info@­stif­tung-stadt­mu­seum-wies­ba­den.de.
Sa 14
09:00
Wies­ba­den Marke­ting / Tourist Infor­ma­tion

Die Kaiser-Fried­rich-Therme und Wies­ba­dens heiße Quel­len

Führun­gen

Ein Juwel des späten Jugend­stils. Wert­volle Kera­mi­ken und Fres­ken schmücken die Therme.

Wies­­ba­­den – Stadt des Histo­ris­mus
Wies­­ba­­dens Aufstieg im 19. Jahr­hun­­dert war etwas Beson­­de­res und Einma­­li­­ges, Wies­­ba­­den
reihte sich mit seiner Gesell­­schafts­­kur in die großen Euro­päi­­schen Kur- und Mode­­bä­­der ein.
Das Stadt­­­bild der Welt­­kur­­stadt des 19. Jahr­hun­­derts ist geprägt vom Histo­ris­mus. Mit den
ange­­bo­te­­nen Führun­­gen spüren wir der Baukunst dieser Epoche nach und erle­­ben wie
Gebäude, die untrenn­­bar mit der Wies­­ba­­de­­ner Stadt­­­ge­­schichte verbun­­den sind, sich ihre
heutige Nutzung für die Gesell­­schaft und deren Anfor­­de­run­­gen auf wunder­­bare Weise
erhal­ten haben.

Tourist Infor­­ma­tion
Mark­t­­platz 1
65185 Wies­­ba­­den

Treff­punkt: Eingang Kaiser-Fried­rich-Therme. Tickets: 9,50 pro Person. Alle ange­bo­te­nen Führun­gen können auf Wunsch auch für Grup­pen gebucht werden. Weitere Termine werden jeweils kurz­fris­tig bekannt­ge­ge­ben.
   
14:00 —16:00
Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule

Objek­tive Werk­ana­lyse – Jugend­stil­jahr Wies­ba­den 2019/20

Semi­nare und Work­shops

Anläss­lich des Jugend­stil­jahrs Wies­ba­den 2019/20 stehen Werke des Jugend­stils auf dem metho­di­schen Sezier­tisch. Im Zuge von ausführ­li­chen Werk­ana­ly­sen werden nicht nur die Werke selbst analy­siert, sondern zugleich die metho­di­schen Anfor­de­run­gen unter­brei­tet und disku­tiert. Die Methode der objek­ti­ven Werk­ana­lyse kulti­viert den struk­tu­rel­len Blick auf die Sache und schult den Betrach­ter letzt­lich nicht nur in der sach­hal­ti­gen Rezep­tion von Kunst­wer­ken.

 Art der Veran­stal­tung: Semi­nar

Termin/e:
Sa, 14.03.2020, 14:00 – 16:00 Uhr
Sa, 16.05.2020, 14:00 – 16:00 Uhr

Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule
Fried­rich­str. 7
65185 Wies­ba­den

Teil­neh­mer­ge­bühr: 20,- Euro, Kontakt: Tel.: 0611/598687 oder info@w-f-k.de
So 22
17:00
Hinter­hof Palazzo – Werk­statt für Gesang

Jugend­stil in Wien – Musik und Lite­ra­tur

Konzerte und Opern

Kompo­si­tio­nen von Alma Mahler, Alex­an­der Zerlinsky, Gustav Mahler, Anton von Webern, Arnold Schön­berg sowie Lite­ra­tur von Schrift­stel­lern­wie z.B. Artur Schnitz­ler, Hermann Bahr, Egon Frie­dell.

Mary Lou Sulli­van-Delcroix, Gesang
Sigrid Jennes-Müller, Klavier
Gabriele Regens­bur­ger, Lesung 

Vortrags­saal des Muse­ums Wies­ba­den, weitere Infor­ma­tio­nen unter www.hinter­hof-palazzo.de
Sa 28
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine arbeits­lose sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein ehema­li­ger Buffo und Klein­dar­stel­ler, der mit Vorliebe Maeter­linck und Rilke rezi­tiert und stän­dig Schla­ger träl­lert, brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein, um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len. Der Buffo macht dabei Matt­hilde eifrig, aber zunächst vergeb­lich den Hof.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2. Es kommt, wie es kommen muss. Mathilde und Maurice landen im Gefäng­nis. Die Zuschauer sind nun die Mitge­fan­ge­nen, die sich eine Jugend­stil-Revue anse­hen und anhö­ren dürfen und müssen. Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat. Maurice muss zunächst den Butler spie­len.Der Raum besteht aus Möbeln und Requi­si­ten aus allen Zeiten, die im ersten Teil abge­deckt und nun als Spiel­raum von den beiden Gefan­ge­nen herge­rich­tet wurden.

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt, wo sie u.a. Rilkes singen­dem Malte Laurids Brigge, Hugo von Hofmann­stal mit einer Erst­auf­füh­rung und  am Ende  Emile Gallé persön­lich  als Gäste zu Wort und Gesang kommen lassen. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung, passend zum Grand Finale und für Maurice gibt es doch noch das ersehnte Happy End. Aller­dings ein biss­chen anders als erwar­tet.

Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de
So 29
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine arbeits­lose sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein ehema­li­ger Buffo und Klein­dar­stel­ler, der mit Vorliebe Maeter­linck und Rilke rezi­tiert und stän­dig Schla­ger träl­lert, brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein, um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len. Der Buffo macht dabei Matt­hilde eifrig, aber zunächst vergeb­lich den Hof.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2. Es kommt, wie es kommen muss. Mathilde und Maurice landen im Gefäng­nis. Die Zuschauer sind nun die Mitge­fan­ge­nen, die sich eine Jugend­stil-Revue anse­hen und anhö­ren dürfen und müssen. Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat. Maurice muss zunächst den Butler spie­len.Der Raum besteht aus Möbeln und Requi­si­ten aus allen Zeiten, die im ersten Teil abge­deckt und nun als Spiel­raum von den beiden Gefan­ge­nen herge­rich­tet wurden.

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt, wo sie u.a. Rilkes singen­dem Malte Laurids Brigge, Hugo von Hofmann­stal mit einer Erst­auf­füh­rung und  am Ende  Emile Gallé persön­lich  als Gäste zu Wort und Gesang kommen lassen. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung, passend zum Grand Finale und für Maurice gibt es doch noch das ersehnte Happy End. Aller­dings ein biss­chen anders als erwar­tet.

Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de

Apr 20

Do 09
19:30 —21:30
Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den

Elek­tra- Oper von Richard Strauss (Premiere der Wieder­auf­nahme)

Konzerte und Opern
Richard Strauss (1864 – 1949)
Tragö­die in einem Akt
In deut­scher Spra­che. Mit Über­ti­teln.
Libretto: Hugo von Hofmanns­thal, nach der Tragö­die von Sopho­kles
Urauf­füh­rung: 1909 in Dres­den
Musi­ka­li­sche Leitung: Marius Stieg­horst
Insze­nie­rung: Magda­lena Wein­gut

Veran­­stal­tun­­gen des Hessi­­schen Staats­­­thea­ters Wies­­ba­­den zu „Jugen­d­­stil in Wies­­ba­­den“

 Mit Opern­pre­­mie­ren und Konzer­ten wendet sich das Hessi­­sche Staats­­­thea­ter den Themen des Jugen­d­­stil zu: der Ambi­va­lenz zwischen Hell und Dunkel, der jugend­­­li­chen Ener­­gie einer­­seits und der Vergäng­­lich­keit ande­­rer­­seits und der Vorliebe für das Mittel­al­ter (man denke an das Bild der „lie­­gen­­den Isolde“ aus der Schen­­kung Neess, das mit Richard Wagners „Tris­tan und Isolde“ in Dialog tritt). Im Konzert wird ein Kompo­­si­ti­­ons­wet­t­­be­werb der Stadt Wies­­ba­­den für zeit­­ge­nös­­si­­sche Musik ausge­lobt: Das Hessi­­sche Staats­­or­che­s­ter präsen­tiert drei prämi­erte Urauf­­füh­run­­gen zu Themen des Jugen­d­­stil. Zudem entschei­­den die Wies­­ba­­de­­ner selbst über einen Publi­­kums­­­preis im letz­ten Konzert der Saison, mit dem zugleich der Abschluss des Jugen­d­­stil­jahrs in Wies­­ba­­den gefei­ert wird.

Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den, Großes Haus
Chris­tian-Zais-Straße 3
65189 Wies­ba­den

Weitere Infor­ma­tio­nen, Termine und Tickets unter www.staats­thea­ter-wies­ba­den.de
Fr 17
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Rosen­duft mit Terpen­tin: Hans und Claire Chris­tian­sen – Eine biogra­phi­sches Thea­ter­stück

Thea­ter­stücke
Foto: Alexa Sommer

Ein Thea­ter­stück über den Wies­ba­de­ner Jugend­stil­künst­ler Hans Chris­tian­sen und seiner großen Liebe Claire, fein­füh­lig insze­niert anhand von Tage­bü­chern und Brie­fen. Das Freie Thea­ter Wies­ba­den erin­nert mit ihrer Insze­nie­rung an das wech­sel­hafte und drama­ti­sche Leben eines fast in Verges­sen­heit gera­te­nen Malers, Desi­gners und Philo­so­phen, der wie kaum ein Ande­rer den Jugend­stil geprägt hat.

Es spie­len: Oliver Klau­kien, Rahel Dolder, Mario Krich­baum, Pascal Fey
Text: Oliver Klau­kien

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

Termine: 5.6.2020, 6.6.2020; Tickets: Erwach­sene: 19€ inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren /Abend­kasse 20 € Ermä­ßig­ter Eintritt: 14 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren nach entspre­chen­dem Nach­weis für Rent­ner, Studen­ten, Schü­ler, Perso­nen mit Beein­träch­ti­gun­gen / Abend­kasse 15 € Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.frei­es­thea­ter­wies­ba­den.de

Mai 20

Fr 01
15:00
Wies­ba­den Marke­ting / Tourist Infor­ma­tion

Den Jugend­stil in Wies­ba­den entde­cken – Stadt­ex­kur­sion im Innen­stadt­be­reich

Führun­gen

Wies­­ba­­den – Stadt des Histo­ris­mus
Wies­­ba­­dens Aufstieg im 19. Jahr­hun­­dert war etwas Beson­­de­res und Einma­­li­­ges, Wies­­ba­­den
reihte sich mit seiner Gesell­­schafts­­kur in die großen Euro­päi­­schen Kur- und Mode­­bä­­der ein.
Das Stadt­­­bild der Welt­­kur­­stadt des 19. Jahr­hun­­derts ist geprägt vom Histo­ris­mus. Mit den
ange­­bo­te­­nen Führun­­gen spüren wir der Baukunst dieser Epoche nach und erle­­ben wie
Gebäude, die untrenn­­bar mit der Wies­­ba­­de­­ner Stadt­­­ge­­schichte verbun­­den sind, sich ihre
heutige Nutzung für die Gesell­­schaft und deren Anfor­­de­run­­gen auf wunder­­bare Weise
erhal­ten haben.

Tourist Infor­­ma­tion
Mark­t­­platz 1
65185 Wies­­ba­­den

Treff­punkt Wies­ba­den Tourist Infor­ma­tion, Markt­platz 1. Tickets: 9,50 pro Person. Alle ange­bo­te­nen Führun­gen können auf Wunsch auch für Grup­pen gebucht werden. Weitere Termine werden jeweils kurz­fris­tig bekannt­ge­ge­ben.
   
18:00
Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den

Tris­tan und Isolde- Oper von Richard Wagner (Premiere, Inter­na­tio­nale Maifest­spiele)

Konzerte und Opern
Richard Wagner (1813 – 1883)
Hand­lung in drei Aufzü­gen
In deut­scher Spra­che. Mit Über­ti­teln.
Libretto: vom Kompo­nis­ten, nach dem Vers­ro­man »Tris­tan« (um 1210) von Gott­fried von Straß­burg
Urauf­füh­rung: 1865 in München
Musi­ka­li­sche Leitung: GMD Patrick Lange
Insze­nie­rung: Uwe Eric Laufen­berg
 

Veran­­stal­tun­­gen des Hessi­­schen Staats­­­thea­ters Wies­­ba­­den zu „Jugen­d­­stil in Wies­­ba­­den“

 Mit Opern­pre­­mie­ren und Konzer­ten wendet sich das Hessi­­sche Staats­­­thea­ter den Themen des Jugen­d­­stil zu: der Ambi­va­lenz zwischen Hell und Dunkel, der jugend­­­li­chen Ener­­gie einer­­seits und der Vergäng­­lich­keit ande­­rer­­seits und der Vorliebe für das Mittel­al­ter (man denke an das Bild der „lie­­gen­­den Isolde“ aus der Schen­­kung Neess, das mit Richard Wagners „Tris­tan und Isolde“ in Dialog tritt). Im Konzert wird ein Kompo­­si­ti­­ons­wet­t­­be­werb der Stadt Wies­­ba­­den für zeit­­ge­nös­­si­­sche Musik ausge­lobt: Das Hessi­­sche Staats­­or­che­s­ter präsen­tiert drei prämi­erte Urauf­­füh­run­­gen zu Themen des Jugen­d­­stil. Zudem entschei­­den die Wies­­ba­­de­­ner selbst über einen Publi­­kums­­­preis im letz­ten Konzert der Saison, mit dem zugleich der Abschluss des Jugen­d­­stil­jahrs in Wies­­ba­­den gefei­ert wird.

Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den, Großes Haus
Chris­tian-Zais-Straße 3
65189 Wies­ba­den

Weitere Infor­ma­tio­nen, Termine und Tickets unter www.staats­thea­ter-wies­ba­den.de
Mo 04
00:00
Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule

Spon­tane Male­rei online

Semi­nare und Work­shops

Jeden Tag Bear­bei­tung eines künst­le­ri­schen Themas von zu Hause aus – Betreu­tes Fern­stu­dium + inten­sive gemein­same Diskus­sion und Präsen­ta­tion im Blog.

Anläss­lich des Jugen­stil­jahrs 2019/20 offe­rie­ren wir den Teil­neh­mern dieses Semi­nar-Forma­tes die unter­schied­lichs­ten künst­le­ri­schen Heraus­for­de­run­gen um das Thema Jugend­stil. Inner­halb zweier Wochen erar­bei­ten sie täglich ein Bild – zu verste­hen als Ergeb­nis einer indi­vi­du­el­len künst­le­ri­schen Umkrei­sung. Zugleich werden beson­dere Tech­ni­ken der Male­rei, univer­selle Aspekte der Kompo­si­tion und Farbe vermit­telt und hand­werk­lich umge­setzt. Zudem erfolgt ein tägli­cher kolle­gia­ler Austausch im Blog. Die Ergeb­nisse werden im Rahmen der beiden Jahres­aus­stel­lun­gen präsen­tiert.

Art der Veran­stal­tung: Online-Semi­nar

Termin:
04.05. – 16.05.2020

Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule
Fried­rich­str. 7
65185 Wies­ba­den

Teil­neh­mer­ge­bühr: 190,- Euro. inkl. tägli­cher Austausch im Blog + Auss­tel­lungs­be­tei­li­gung tgl. 2 Wochen, Kontakt: 0611/598687, info@w-f-k.de
Sa 16
14:00 —16:00
Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule

Objek­tive Werk­ana­lyse – Jugend­stil­jahr Wies­ba­den 2019/20

Semi­nare und Work­shops

Anläss­lich des Jugend­stil­jahrs Wies­ba­den 2019/20 stehen Werke des Jugend­stils auf dem metho­di­schen Sezier­tisch. Im Zuge von ausführ­li­chen Werk­ana­ly­sen werden nicht nur die Werke selbst analy­siert, sondern zugleich die metho­di­schen Anfor­de­run­gen unter­brei­tet und disku­tiert. Die Methode der objek­ti­ven Werk­ana­lyse kulti­viert den struk­tu­rel­len Blick auf die Sache und schult den Betrach­ter letzt­lich nicht nur in der sach­hal­ti­gen Rezep­tion von Kunst­wer­ken.

 Art der Veran­stal­tung: Semi­nar

Termin/e:
Sa, 16.05.2020, 14:00 – 16:00 Uhr

Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule
Fried­rich­str. 7
65185 Wies­ba­den

Teil­neh­mer­ge­bühr: 20,- Euro, Kontakt: Tel.: 0611/598687 oder info@w-f-k.de

Jun 20

Fr 05
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Rosen­duft mit Terpen­tin: Hans und Claire Chris­tian­sen – Eine biogra­phi­sches Thea­ter­stück

Thea­ter­stücke
Foto: Alexa Sommer

Ein Thea­ter­stück über den Wies­ba­de­ner Jugend­stil­künst­ler Hans Chris­tian­sen und seiner großen Liebe Claire, fein­füh­lig insze­niert anhand von Tage­bü­chern und Brie­fen. Das Freie Thea­ter Wies­ba­den erin­nert mit ihrer Insze­nie­rung an das wech­sel­hafte und drama­ti­sche Leben eines fast in Verges­sen­heit gera­te­nen Malers, Desi­gners und Philo­so­phen, der wie kaum ein Ande­rer den Jugend­stil geprägt hat.

Es spie­len: Oliver Klau­kien, Rahel Dolder, Mario Krich­baum, Pascal Fey
Text: Oliver Klau­kien

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

Termine: 6.6.2020; Tickets: Erwach­sene: 19€ inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren /Abend­kasse 20 € Ermä­ßig­ter Eintritt: 14 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren nach entspre­chen­dem Nach­weis für Rent­ner, Studen­ten, Schü­ler, Perso­nen mit Beein­träch­ti­gun­gen / Abend­kasse 15 € Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.frei­es­thea­ter­wies­ba­den.de
Sa 06
19:30
Freies Thea­ter Wies­ba­den

Rosen­duft mit Terpen­tin: Hans und Claire Chris­tian­sen – Eine biogra­phi­sches Thea­ter­stück

Thea­ter­stücke
Foto: Alexa Sommer

Ein Thea­ter­stück über den Wies­ba­de­ner Jugend­stil­künst­ler Hans Chris­tian­sen und seiner großen Liebe Claire, fein­füh­lig insze­niert anhand von Tage­bü­chern und Brie­fen. Das Freie Thea­ter Wies­ba­den erin­nert mit ihrer Insze­nie­rung an das wech­sel­hafte und drama­ti­sche Leben eines fast in Verges­sen­heit gera­te­nen Malers, Desi­gners und Philo­so­phen, der wie kaum ein Ande­rer den Jugend­stil geprägt hat.

Es spie­len: Oliver Klau­kien, Rahel Dolder, Mario Krich­baum, Pascal Fey
Text: Oliver Klau­kien

Veran­stal­tungs­ort:
Thea­ter im Pari­ser Hof
Spie­gel­gasse 9
65183 Wies­ba­den

Tickets: Erwach­sene: 19€ inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren /Abend­kasse 20 € Ermä­ßig­ter Eintritt: 14 € inklu­sive Vorver­kaufs­ge­büh­ren nach entspre­chen­dem Nach­weis für Rent­ner, Studen­ten, Schü­ler, Perso­nen mit Beein­träch­ti­gun­gen / Abend­kasse 15 € Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.frei­es­thea­ter­wies­ba­den.de
So 07
12:00
Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule

Eröff­nung der 2. Auss­tel­lung anläss­lich des Jugend­stil­jahrs

Auss­tel­lung

Im Rahmen dieser Auss­tel­lun­gen werden die unter­schied­lichs­ten künst­le­ri­schen Ergeb­nisse der in den voran­ge­gan­ge­nen Mona­ten erfolg­ten Projekte rund um das Jugend­stil­jahr 2019/20 präsen­tiert. Wir freuen uns, Sie zu diesem Panop­ti­kum begrü­ßen zu dürfen.

2. Auss­tel­lung anläss­lich des Jugend­stil­jahrs 2019/20: 07. – 28.06.2020, Vernis­sage: So, 07.06.2020, 12 Uhr

Wies­ba­de­ner Freie Kunst­schule
Fried­rich­str. 7
65185 Wies­ba­den

Öffnungs­zei­ten auf www.w-f-k.de
Fr 26
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine arbeits­lose sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein ehema­li­ger Buffo und Klein­dar­stel­ler, der mit Vorliebe Maeter­linck und Rilke rezi­tiert und stän­dig Schla­ger träl­lert, brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein, um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len. Der Buffo macht dabei Matt­hilde eifrig, aber zunächst vergeb­lich den Hof.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2. Es kommt, wie es kommen muss. Mathilde und Maurice landen im Gefäng­nis. Die Zuschauer sind nun die Mitge­fan­ge­nen, die sich eine Jugend­stil-Revue anse­hen und anhö­ren dürfen und müssen. Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat. Maurice muss zunächst den Butler spie­len.Der Raum besteht aus Möbeln und Requi­si­ten aus allen Zeiten, die im ersten Teil abge­deckt und nun als Spiel­raum von den beiden Gefan­ge­nen herge­rich­tet wurden.

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt, wo sie u.a. Rilkes singen­dem Malte Laurids Brigge, Hugo von Hofmann­stal mit einer Erst­auf­füh­rung und  am Ende  Emile Gallé persön­lich  als Gäste zu Wort und Gesang kommen lassen. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung, passend zum Grand Finale und für Maurice gibt es doch noch das ersehnte Happy End. Aller­dings ein biss­chen anders als erwar­tet.

Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de
Sa 27
20:00
Kammer­spiele Wies­ba­den

Rilke on the Rocks – Eine Jugend­stil-Revue von Klaus-Dieter Köhle

Thea­ter­stücke

Eine arbeits­lose sehr von sich einge­nom­mene  Kunst­his­to­ri­ke­rin namens Matt­hilde und Maurice, ein ehema­li­ger Buffo und Klein­dar­stel­ler, der mit Vorliebe Maeter­linck und Rilke rezi­tiert und stän­dig Schla­ger träl­lert, brechen in eine  Wies­ba­de­ner Jugend­stil-Villa ein, um  eine wert­volle Gallée Vase zu steh­len. Der Buffo macht dabei Matt­hilde eifrig, aber zunächst vergeb­lich den Hof.

Nach einem turbu­len­ten 1. Akt, in dem sie alles andere als wert­volle Sachen finden, und wir neben dem berühm­ten Schlei­er­tanz der Jugend­stil Tänze­rin Lou Fuller  auch noch ein wasch­ech­tes Kaba­rett-Szenerl aus dem Berli­ner Über­brettl erle­ben, wird plötz­lich der Alarm ausge­löst. Der Zuschauer wird mit einem Cliff Hanger in die Pause geschickt.

Teil 2. Es kommt, wie es kommen muss. Mathilde und Maurice landen im Gefäng­nis. Die Zuschauer sind nun die Mitge­fan­ge­nen, die sich eine Jugend­stil-Revue anse­hen und anhö­ren dürfen und müssen. Mathilde gibt dabei eine reiche Wies­ba­de­ner Mäze­na­tin, die in ihrem Salon das Who is Who des Euro­päi­schen Jugend­stil einge­la­den hat. Maurice muss zunächst den Butler spie­len.Der Raum besteht aus Möbeln und Requi­si­ten aus allen Zeiten, die im ersten Teil abge­deckt und nun als Spiel­raum von den beiden Gefan­ge­nen herge­rich­tet wurden.

Dabei werden die Zuschauer  in die Welt der Wiener Sezes­sion, des victo­ria­ni­schen Lond­ons von Oscar Wilde, zum „Flo­reale“ nach Italien, dem Moder­nisme in Barce­lona und natür­lich zum Art Nouveau nach Frank­reich geführt, wo sie u.a. Rilkes singen­dem Malte Laurids Brigge, Hugo von Hofmann­stal mit einer Erst­auf­füh­rung und  am Ende  Emile Gallé persön­lich  als Gäste zu Wort und Gesang kommen lassen. Und natür­lich gibt es dann am Ende noch eine große Über­ra­schung, passend zum Grand Finale und für Maurice gibt es doch noch das ersehnte Happy End. Aller­dings ein biss­chen anders als erwar­tet.

Kammer­­spiele Wies­­ba­­den
Lehr­­straße 6
65183 Wies­­ba­­den

Infor­ma­tio­nen und Tickets unter www.kammer­spiele-wies­ba­den.de

Jul 20

Mi 01
20:00
Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den

WIR 8 | 8. Sinfo­nie­kon­zert, Abschluss­kon­zert des Jugend­stil­jahrs mit Preis­ver­gabe

Konzerte und Opern

WIR 8
8. Sinfo­nie­kon­zert

Franz Schmidt: Inter­mezzo aus der Oper »Notre Dame«
Urauf­füh­rung I, II und III des Kompo­si­ti­ons­wett­be­werbs
Gustav Mahler Sinfo­nie Nr. 6 a-Moll
Vergabe des Publi­kums­prei­ses und Verlei­hung des Kompo­si­ti­ons­prei­ses der Stadt Wies­ba­den für zeit­ge­nös­si­sche Musik
Diri­gent: GMD Patrick Lange

Veran­stal­tun­gen des Hessi­schen Staats­thea­ters Wies­ba­den zu „Jugend­stil in Wies­ba­den“

 Mit Opern­pre­mie­ren und Konzer­ten wendet sich das Hessi­sche Staats­thea­ter den Themen des Jugend­stil zu: der Ambi­va­lenz zwischen Hell und Dunkel, der jugend­li­chen Ener­gie einer­seits und der Vergäng­lich­keit ande­rer­seits und der Vorliebe für das Mittel­al­ter (man denke an das Bild der „lie­gen­den Isolde“ aus der Schen­kung Neess, das mit Richard Wagners „Tris­tan und Isolde“ in Dialog tritt). Im Konzert wird ein Kompo­si­ti­ons­wett­be­werb der Stadt Wies­ba­den für zeit­ge­nös­si­sche Musik ausge­lobt: Das Hessi­sche Staats­or­che­s­ter präsen­tiert drei prämi­erte Urauf­füh­run­gen zu Themen des Jugend­stil. Zudem entschei­den die Wies­ba­de­ner selbst über einen Publi­kums­preis im letz­ten Konzert der Saison, mit dem zugleich der Abschluss des Jugend­stil­jahrs in Wies­ba­den gefei­ert wird.

Hessi­sches Staats­thea­ter Wies­ba­den
Chris­tian-Zais-Straße 3
65189 Wies­ba­den

Kurhaus, 19:00 Einfüh­rung im Fried­rich-von-Thiersch-Saal. Weitere Infor­ma­tio­nen, Termine und Tickets unter www.staats­thea­ter-wies­ba­den.de.

Weitere Termine

Teilnehmende Institutionen Jugendstiljahr Wiesbaden 2019 / 2020 

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